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Dani Pedrosa (3.): «Suchen mehr Grip am Hinterrad»

Von Günther Wiesinger
Dani Pedrosa: Viel Arbeit für den ersten Sepang-Test

Dani Pedrosa: Viel Arbeit für den ersten Sepang-Test

Wie das ganze MotoGP-Feld wurde auch Dani Pedrosa von Teamkollege Marc Márquez am ersten Testtag in Sepang in den Schatten gestellt. Den Routinier interessierte das aber wenig.

Dani Pedrosa (28) misst den Testzeiten nach einem langen Winter am ersten Tag keine besondere Bedeutung zu, trotzdem schaffte er am ersten Sepang-Übungstag den Platz auf Platz 3 hinter Marc Márquez und Valentino Rossi. Auf den Weltmeister fehlten ihm am Schluss 0,620 Sekunden.

«Ich habe nur verschiedene Sachen am neuen 2014-Motorrad getestet, nachdem ich die ersten Runden zur Angewöhnung noch einmal mit der 2013-Honda gefahren bin. Das mache ich immer so», schilderte der WM-Dritte aus dem Repsol-Honda-Werksteam. «Dann haben wir uns um Kupplung, Hinterradbremse und Mapping gekümmert. Für Mittwoch haben wir uns das Chassis und die Reifen vorgenommen. Marc hat diese neuen Sachen bereits heute getestet, es scheint zu funktionieren.»

Dani Pedrosa drehte 75 Runden, so viele wie kein anderer, bei rund 34 Grad Hitze und extremer Luftfeuchtigkeit. «Das war ein harter Tag», seufzte er. «Wir haben hier nämlich einiges zu tun. Wir kümmern uns um ein besseres Bremsverhalten, denn das ist in dieser Klasse extrem wichtig. Ausserdem suchen wir mehr Grip am Hinterrad. Letztes Jahr waren wir beim Bremsen sehr gut, aber die Traktion liess zu wünschen übrig. Jetzt müssen wir rausfinden, welche starken und welche schwachen Stellen die neue Maschine hat. Wir arbeiten in beide Richtungen; wir wollen beim Bremsen stark sein und beim Rausfahren aus den Kurven.»

Pedrosa sagt, der Spritverbrauch spiele in Sepang keine Rolle, der Verlust von 1 Liter Tankinhalt dürfte in Malaysia keine Auswirkung haben. «Der Motor arbeitet hier bei dieser Hitze nicht am Limit. In Katar, wenn es in der Nacht ziemlich kühl ist, verbrauchen die Triebwerke wesentlich mehr Sprit als hier. In Doha ist der Verbrauch viel höher. Dort musst du fürs Rennen entweder die Power reduzieren oder eine spritsparende Fahrweise wählen. Hier ist der Verbrauch kein Problem.»

Der Belag sei am Anfang des Testtages noch ziemlich verschmutzt gewesen, schilderte Pedrosa. «Am Vormittag war kaum Grip, wenn du ein bisschen zu weit innen oder aussen gefahren bist. Dort war es ziemlich schmutzig. Aber im Laufe des Tages hat sich die Gripsituation verbessert. Am Mittwoch wird sie noch besser sein.»

MotoGP-Test Sepang/MAL, erster Tag (Dienstag)

1. Marc Márquez (E), Honda*, 2:00,286 min (62 Runden)
2. Valentino Rossi (I), Yamaha*, 2:00,804 (61)
3. Dani Pedrosa (E), Honda*, 2:00,906 (75)
4. Jorge Lorenzo (E), Yamaha*, 2:01,082 (47)
5. Alvaro Bautista (E), Honda*, 2:01,240 (52)
6. Stefan Bradl (D), Honda*, 2:01,320 (61)
7. Aleix Espargaró (E), FTR-Yamaha, 2:01,419 (26)
8. Andrea Iannone (I), Ducati*, 2:01,538 (44)
9. Pol Espargaró (E), Yamaha*, 2:01,634 (48)
10. Bradley Smith (GB), Yamaha*, 2:01,876 (55)
11. Colin Edwards (USA), FTR-Yamaha, 2:02,483 (26)
12. Andrea Dovizioso (I), Ducati*, 2:02,497 (27)
13. Michele Pirro (I), Ducati, 2:02,552 (48)
14. Cal Crutchlow (GB), Ducati*, 2:02,860 (38)
15. Yonny Hernandez (CO), Ducati, 2:02,891 (49)
16. Katsuyuki Nakasuga (J), Yamaha*, 2:03,126 (35)
17. Nicky Hayden (USA), Honda, 2:03,319 (56)
18. Hiroshi Aoyama (J), Honda, 2:03,328 (51)
19. Randy de Puniet (F), Suzuki*, 2:03,893 (75)
20. Kousuke Akiyoshi (J), Honda*, 2:04,267 (64)
21. Scott Redding (GB), Honda, 2:04,431 (48)
22. Héctor Barberá (E), Avintia-Kawasaki, 2:04,922 (44)
23. Mike di Meglio (F), Avintia-Kawasaki, 2:05,825 (51)
24. Broc Parkes (AUS), PBM-Aprilia, 2:05,889 (40)
25. Michael Laverty (GB), PBM-Aprilia, 2:06,070 (14)
25. Karel Abraham (CZ), Honda, 2:06,755 (41)

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