MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo (6./Yamaha): «Es ging nicht schneller»

Von Kay Hettich
Jorge Lorenzo gelang im Qualifying der MotoGP in Brünn zwar eine famose Rundenzeit, trotzdem wäre der Yamaha-Star fast nur aus der dritten Reihe gestartet.

Im Qualifying der MotoGP ging es mal wieder denkbar knapp zu: Die Top-10 liegen innerhalb nur 0,5 sec, die Top-8 werden gar nur von 0,3 sec getrennt. Mit 230/1000 sec Rückstand auf die Polezeit von Weltmeister Marc Marquez (Honda) bedeutete das für Jorge Lorenzo nur den sechsten Startplatz. Bester Yamaha-Pilot wurde Bradley Smith vom französischen Tech-3-Team auf der vierten Position.

Angesichts der knappen Abstände ist Lorenzo dennoch nicht unzufrieden mit seinem Qualifying. «Die Rundenzeit ist gar nicht mal übel», stellte der Mallorquiner fest. «Ich fuhr einige wirklich schnelle Runde, auch auf gebrauchten Reifen. An manchen Tagen geht es einfach nicht schneller und das macht dann mitunter einen grossen Unterschied aus. Es hätte schlimmer kommen können, denn die Jungs auf den Positionen bis Platz 9 sind sehr dicht hinter mir.»

Mit den Vorbereitungen auf das morgige Rennen ist der zweifache MotoGP-Weltmeister noch lange nicht fertig. «Mit dem weicheren Vorderreifen hatte ich viel mehr Vertrauen, leider können wir den aber nicht im Rennen verwenden», sagt der 27-Jährige. «Wir müssen also noch daran arbeiten, dass ich zu dem härteren Reifen ebenso viel Vertrauen habe. Während des Quali habe ich die Bikes gewechselt, weil wir an meinem Einsatzmotorrad eine spezielle Bremse verbaut hatten. Wir haben uns am Ende auf das normale Bike konzentriert, das funktionierte besser.»

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