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Stefan Bradl (24.): «Es war nur ein Rumrollen»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl vor der Athina-Forward-Box: «Haben Reifen gespart»

Stefan Bradl vor der Athina-Forward-Box: «Haben Reifen gespart»

Wie schon im Vorjahr präsentierte sich den MotoGP-Piloten am ersten Trainingstag in Argentinien eine arg verschmutzte Piste. Das erste Training ist deshalb nicht aussagekräftig.

Nur Platz 24 unter 25 Teilnehmern, doch Stefan Bradl lies sich deswegen nach dem ersten freien MotoGP-Training auf dem Las Termas de Rio Hondo Circuit nicht beirren. «Es war ein sinnloses Training», stellte er fest. «Null Grip. Einige Fahrer haben zwei frische Reifen benützt, deshalb sind sie vorne. Darauf haben wir verzichtet. Ausserdem haben wir ein neues Elektronik-Setting für das Schaltsystem ausprobiert, das hat nicht funktioniert, das ist ein weiterer Grund für unseren Rückstand. Deshalb sind wir so weit zurückgefallen.»

Auch etliche Stars fanden sich auf ungewohnten Plätzen wieder: 10. Márquez, 1,799 Sekunden zurück. 14. Rossi. 20. Lorenzo. 22. Smith. 23. Aoyama.

«Sonst gibt es nichts zu sagen. Leider Gottes waren die Grip-Bedingungen auf der Strecke wieder miserabel, wie schon letztes Jahr am ersten Tag», seufzte Badl. «Nach drei oder vier Runden hat man schon Graining am Reifen und kann keine schnelleren Rundenzeiten mehr fahren. Wir haben es nicht für sinnvoll gehalten, bei diesen Bedingungen einen zweiten Hinterreifen zu verheizen. Dann stehst du vielleicht nach dem FP1 in den Top-Ten, aber du hast keinen echten Nutzen davon. Wir haben lieber einen Reifen für Samstag gespart... Es war nur ein Rumrollen, das ganze Training hat in erster Linie dazu gedient, die Strecke sauberer zu machen. Schade, dass die Argentinier die Strecke nicht besser für den WM-Lauf vorbereitet haben.»

Wie prekär die Verhältnisse waren, verdeutlicht ein Blick auf die Pole-Position-Zeit von Marc Márquez 2014: Er fuhr damals 1:37,683 min. Aleix Espargaró (Suzuki) reichte im FP1 eine Zeit von 1:40,806 min zum ersten Platz.

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