MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jack Miller (12.): Jubel nach Open-Class-Sieg

Von Günther Wiesinger
Jack Miller zeigte im MotoGP-Rennen in Argentinien die Aufholjagd des Tages. Er flitzte von Platz 21 auf Platz 12. «Das war harte Arbeit», seufzte der Australier.

Drittes MotoGP-Rennen, zum zweiten Mal gepunktet, zum ersten Mal die Open-Class gewonnen, dazu bester Rookie in diesem Jahr – der australische Moto3-Vizeweltmeister Jack Miller (20) hat beim AGP von Argentinien alle Erwartungen übertroffen.

Dabei fuhr Miller auf der Honda RC213V-RS des CWM LCR-Teams nur vom 21. Startplatz weg, doch in der Endphase setzte er sich gegen die Open-Gegner Barbera, Baz und Bradl knapp durch. Nur 0,383 Sekunden trennten diese vier Fahrer nach 25 Runden und 120,15 km.

Miller liess zuerst Nicky Hayden hinter sich, dann schnappte er sich Stefan Bradl, und die Ducati von Barbera, auch dem später gestürzten Hiroshi Aoyama auf der Repsol-Honda gab er sich nicht geschlagen.

Der Jubel im Team von Lucio Ccechinello war riesig, denn Cal Crutchlow hatte für LCR den ersten Podestplatz seit Stefan Bradl 2013 in Laguna Seca (Platz 2) herausgefahren!

«Das war heute ein grossartiger Tag», jubelte Jack, der letztes Jahr auf der KTM sechs Saisonsiege errungen hat. «Wir machen ständig Fortschritte, und ich bin so glücklich, weil ich diese Fortschritte sehe und näher an die Spitze herankomme.»

«Heute war es so heiss auf der Strecke, der Hinterreifen war am Ende wirklich zerstört. Wir sind arg herumgerutscht. Ich kann CWM LCR Honda gar nicht genug danken dafür, dass sie mir das Bike gegeben haben, das ich brauche. Ich habe heute bei dieser Hitze arg schuften müssen, um so weit nach vorne zu kommen. Deshalb freue ich mich riesig.»

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