MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Meregalli: «Rossi und Lorenzo respektieren sich nun»

Von Frank Aday
Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli sieht kein Problem darin, dass die beiden WM-Favoriten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo im selben Team fahren. «Sie sind seit 2010 gereift», sagt er.

Seit Beginn der MotoGP-Saison 2015 war die Yamaha M1 das Maß der Dinge. Zusammen gewannen Valentino Rossi und Jorge Lorenzo sechs der ersten sieben Saisonrennen. Rossi triumphierte in Katar und Argentinien, Lorenzo siegte seit dem Jerez-GP viermal in Folge.

Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli hatte nicht mit dieser Klaren Dominanz über Honda gerechnet. «Nein, das habe ich nicht so erwartet. Bei den Wintertests fanden wir eine gute Richtung, aber eine solche Saison war nur schwer vorstellbar. Wir wussten, dass sich die Maschine verbessert hat, die Ingenieure konzentrierten sich auf die Bremsleistung und beim zweiten Sepang-Test war das neue seamless-Getriebe ein Fortschritt.»

Der Sieg in Katar war noch keine Bestätigung dafür, dass die Saison so verlaufen würde. «Das ist eine besondere Strecke, die gut zur M1 passt. Dann kam Texas, wo wir im letzten Jahr massakriert wurden. Márquez gewann, aber die Lücke war kleiner.»

Tragen Rossi und Lorenzo den WM-Kampf nun unter sich aus? «Ich bin abergläubisch, aber die Lücke zu Márquez und Honda, unseren größten Rivalen, ist groß. Ehrlich gesagt war ich vor dem Mugello-GP besorgt, denn ich dachte, dass ein Podestplatz gegen Ducati schwierig wird, denn es war ihr Heimrennen. Doch es lief gut, wie auch in Barcelona. Ich dachte, dass wir zu wenig Grip haben, aber Jorge war im FP4 stark mit einem Reifen, der 30 Runden alt war. In Assen warte ich nun auf die letzte Bestätigung.»

Die Forderungen von Rossi und Lorenzo an Yamaha sind ähnlich? «Ja, obwohl sich die Beschreibungen meist unterscheiden. Sie sind ohne Zweifel eine Hilfe, weil sie beide sehr sensibel sind und Voraussicht besitzen», erklärte Meregalli gegenüber «GPone».

In der Vergangenheit waren Rossi und Lorenzo verfeindet. «Das ist jetzt kein Problem mehr. Seit 2010 sind die reifer geworden und respektieren sich. Beide wollen gewinnen, aber ihr Krieg spielt sich nur noch auf der Strecke ab. Sie gehen sehr korrekt miteinander um.»

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