MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Valentino Rossi: «Honda? Es war eine Frage der Zeit»

Von Günther Wiesinger
Valentino Rossi in Assen

Valentino Rossi in Assen

WM-Spitzenreiter Valwntino Rossi sagte nach Platz 3 im Donnerstag-Training in Assen, es sei für ihn nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Honda wieder zum alten Glanz zurückfinden würde.

Bestzeit mit 1:34,357 min am Donnerstag im ersten freien MotoGP-Training von Assen, dann Platz 3 mit 1:33,652 min im FP2 – der Auftakt von WM-Leader Valentino Rossi bei der Dutch-TT konnte sich sehen lassen.

«Ich bin sehr happy und zufrieden mit diesem Donnerstag», fasst der Movistar-Yamaha-Werkspilot zusammen. «Das war ein positiver Tag, denn wir hatten grossartige Verhältnisse. Wenn man in Assen solche Bedingungen vorfindet, muss man sie geschickt ausnützen. Und da wir seit dem Aragón-Test in der letzten Woche ein neues Chassis haben, konnte ich heute einen Vergleichstest durchführen. Das hat sich gelohnt, denn schon in der Früh bin ich mit dem neuen Chassis gut zurechtgekommen. Ich war recht schnell und habe mich sehr wohlgefühlt damit. Am Nachmittag haben wir uns ganz auf das neue Chassis konzentriert und bei 40 Grad Asphalttemperatur die Chance gehabt, auch den härteren Reifen zu testen, der eine Option für hinten am Samstag im Rennen sein könnte. Dieser Reifen war nicht so übel. Aber wichtiger ist, dass unser Motorrad in Ordnung ist. Ich habe bereits am ersten Tag ein gutes Gefühl damit.»

«Ich habe auch den Medium-Hinterreifen probiert, er hat gute Zeiten zugelassen, auch die Pace konnte sich sehen lassen. Es war wirklich ein perfekter Tag. Das einzige Problem sind die Honda. Es sieht so aus, als seien beide Honda hier sehr schnell. Man muss sich wegen Honda immer Sorgen machen. Márquez verwendet jetzt das alte Chassis, er und Pedrosa sind sehr schnell. Es ist gut, dass ich trotzdem dicht an ihnen dran bleiben konnte, 0,1 hinter Dani und 0,2 hinter Marc.»

Rossi erzählte, mit dem neuen Chassis sei das Motorrad leichter zu fahren. «Es fühlt sich leichter an, es ist handlicher und beweglicher. Und es sieht so aus, als hätten die Reifen damit mehr Grip. Ich mag dieses Chassis. Aber wir müssen noch warten, wie es sich auf anderen Strecken anfühlt. Es ist schon mal eine Erleichterung, dass es nach Aragón auch hier gut funktioniert. Es gibt keine grossen Nachteile damit. Vielleicht ist es beim Bremsen ein bisschen instabiler. Abe da bin ich nicht sicher.»

Rossi kam 2009 punktegleich mit Lorenzo zur Dutch-TT in Assen, er gewann nachher den WM-Titel. Jetzt liegt der Italiener vor dem Assen-GP einen Punkt vor Lorenzo. Lassen sich die zwei Jahre vergleichen?

Rossi: «Wir haben heute eine ähnliche Situation. 2009 hatte ich keinen Vorsprung... Yamaha hat in den letzten vier Rennen dominiert, wir haben zwei Doppelsiege errungen, Jorge war besonders stark, und ich war in diesem Jahr immer auf dem Podium. Aber ich war auch schnell. In Barcelona war ich knapp dran. Es lassen sich keine Vorhersagen machen; jedes Jahr entwickelt sich die Saison anders. Wir müssen verstehen und rausfinden, auf welchem Level die anderen Bikes fahren. In Barcelona haben wir die Beste Honda um 19,5 Sekunden abgeschüttelt. Aber ich zerbreche mir trotzdem den Kopf wegen Honda. Mir war immer bewusst, dass es bei denen nicht ewig so weitergeht. s war eine Frage der Zeit, bis sie wieder zur Spitze vorstossen. Wir sind trotzdem dicht dran. Und wir hoffen, dass wir hier im Rennen konkurrenzfähiger sind als im Training.»

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