MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo: «Nicht zu spät, um hier zu siegen»

Von Sharleena Wirsing
Seit Jorge Lorenzo vor zwölf Jahren in die Motorrad-WM kam, konnte er auf dem Sachsenring noch nie siegen. Dies will der Yamaha-Star 2015 ändern und WM-Leader Rossi bezwingen.

Vor dem Grand Prix von Deutschland liegt Jorge Lorenzo zehn Punkte hinter Valentino Rossi. Er will den Rückstand auf den WM-Leader vor der Sommerpause so gering wie möglich halten. In der zweiten Saisonhälfte ist Lorenzo erfahrungsgemäß extrem stark. Im letzten Jahr sammelte er in der zweiten Saisonhälfte die meisten Punkte.

Zudem will er auf dem Sachsenring endlich siegen, nachdem er in seinen zwölf WM-Jahren oftmals nur knapp einen Triumph in Deutschland verpasste. «Es ist wahr, dass ich in zwölf Jahren hier nie siegen konnte. Der Sachsenring ist die zweite Strecke neben Austin, auf der ich noch nie triumphiert habe. Doch es ist nie zu spät, hier zu siegen. Ich werde es in diesem Jahr versuchen und auch in Zukunft.»

«Es wird für mich wichtig sein, einen guten Start in das Wochenende zu haben und an der Pace zu arbeiten. Dabei dürfen aber keine großen Probleme wie in Assen auftauchen», stellte der Mallorquiner fest.

Obwohl er in Assen Probleme mit der Yamaha M1 und den Reifen hatte, landete Lorenzo auf dem Podest. Die vier vorhergegangenen Rennen dominierte der zweifache MotoGP-Weltmeister. «Ja, das waren sehr gute Rennen für mich. Auch in Assen war das Rennen gut, denn nach dem Qualifying waren wir in einer schwierigen Situation, da wir die zweite Reihe verpasst hatten. Die erste Runde war schwierig, aber ich konnte meine Lage gut managen und schob mich schnell auf Platz 3 nach vorne. Doch Valentino und Marc konnte ich nicht folgen. Ich war einfach nicht so konkurrenzfähig. Ich hoffe, dass dies hier anders ist.»

In Assen lieferte Bridgestone nicht wie üblichen einen weicheren Vorderreifen, der mehr Grip auf der Flanke bietet. Damit hatte vor allem Lorenzo Probleme, der sehr hohen Kurvenspeed fährt. «Die Reifen sind das letzte Stück zum Erfolg. Es ist wie es ist. Nun haben wir diese Reifen hier und auch in Indianapolis. Im letzten Jahr zeigte ich hier ein gutes Rennen, obwohl die Rennen zuvor nicht gerade erfolgreich waren. Doch ich stand auf dem dritten Platz. Wir hatten mehr oder weniger die Pace von Honda, auch wenn ich am Ende ein paar Sekunden verlor. Vielleicht kann ich damit hier nicht siegen. Doch ich habe mit diesem Reifen schon gewonnen – in Mugello. Deshalb hoffe ich, dass wir damit auch auf anderen Strecken konkurrenzfähig sind.»

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