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Paolo Ciabatti (Ducati): «Dovi fand Vertrauen wieder»

Von Günther Wiesinger
Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti ist überzeugt, dass Andrea Dovizioso seine vorübergehende Formschwäche überwunden hat. Platz 3 in England war eine Kehrtwende, meint er.

Bei Ducati Corse steht der letztjährige WM-Fünfte Andrea Dovizioso in dieser Saison bisher deutlich im Schatten von Andrea Iannone, der von Pramac Ducati neu ins Werksteam gekommen ist und mit 159 Punkten in der WM an vierter Stelle liegt. «Desmo Dovi» ist WM-Sechster mit 128 Punkten.

Paolo Ciabatti, Sportdirektor bei Ducati Corse, kann sich die teilweise schwachen Ergebnisse des 29-jährigen Routiniers, der wie Lorenzo seine achte MotoGP-Saison bestreitet, nicht so richtig erklären.

«Dovi hat ein bisschen an Selbstvertrauen verloren, das hatte mit Stürzen und technischen Problemen zu tun», meint Ciabatti. «Ich denke, das begann mit dem Kettenradproblem im Rennen von Mugello, wo er aufs Podest fahren hätte können. Dann ist Dovi in Barcelona gestürzt, als er an dritter Stelle lag. Er war also in Mugello schnell und in Barcelona. In Assen ist sein Sitz gebrochen, deshalb wurde er nur Zwölfter. Er hat durch diese Ereignisse viele Punkte verloren. Manchmal war es nicht seine Schuld. Ausserdem bringen wir regelmässig Updates fürs Motorrad. Und diese Updates tragen nicht immer zur Vermehrung des Selbstvertrauens bei... Deshalb haben wir dann zwei Tests in Misano eingeschoben. Beim zweiten Test am Montag vor Silverstone hat es zwar in der Früh geregnet. Aber wir konnten am Nachmittag fahren. Dovi blieb fast vier Stunden auf der Piste, danach hatte er sein Selbstvertrauen wieder gefunden. In England ist er im Regen Dritter geworden.»

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