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Wilco Zeelenberg erklärt Yamaha-Tank im Heck

Von Frank Aday
Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg erklärte nun, warum beim Prototyp der M1 für die MotoGP-Saison 2016 der Tank in das Heck des Bikes verlegt wurde.

2016 wird sich in der MotoGP-Klasse einiges verändern. Michelin wird neuer Einheitsreifen-Lieferant und alle Teams müssen nun neben der Hardware auch die Software von Magneti Marelli verwenden. Als größte Veränderung neben diesen beiden Komponenten sieht Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg die Anhebung des Spritlimits von 20 auf 22 Liter.

Der Tank eines Motorrads befindet sich meist vor dem Sitz des Fahrers. Yamaha verlegte den Tank bei der neuen Maschine für 2016 jedoch teilweise hinter den Sitz. Testfahrer Katsuyuki Nakasuga rückte bei seinem Wildcard-Einsatz in Motegi erstmals mit diesem Tankdesign aus. Beim Valencia-Test waren dann auch Valentino Rossi und Jorge Lorenzo damit unterwegs.

«Die Michelin-Reifen bieten zwar ein anderes Griplevel, aber wir haben auch zwei Liter mehr Sprit im Tank, daher brauchen wir mehr Volumen. Wir mussten mehr Platz finden», erklärte der 49-Jährige gegenüber «crash.net».

«Wir wussten, dass wir die zwei Liter zusätzlichen Treibstoff irgendwo unterbringen müssen, so entstand diese Idee, die wir einsetzten. Grundsätzlich können wir mit dem zusätzlichen Gewicht überall hin, aber viel weiter nach vorne geht es nicht, weil sich dort die Airbox befindet. Es ist klar, was passiert, wenn wir die Airbox kleiner machen. Das wäre ein Problem», weiß Ex-GP-Pilot Zeelenberg.

Die neue Position des Tanks hat einen weiteren Vorteil, wie Zeelenberg verriet. Es können dadurch mehr Set-up-Optionen genutzt werden.

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