MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Maverick Viñales (6./Suzuki): «Schnell wie Lorenzo»

Von Sharleena Wirsing
Maverick Vinales hatte in Mugello den Speed für ein besseres Finish

Maverick Vinales hatte in Mugello den Speed für ein besseres Finish

Als Zweiter der Startaufstellung peilte Suzuki-Ass Maverick Viñales beim Mugello-GP eine Podiumsplatzierung an. Ein Elektronikproblem am Start brachte den Spanier um den verdienten Lohn.

Im Qualifying beeindruckte Maverick Viñales mit einem famosen Speed und Startplatz 2, in seinem Windschatten erreichte Valentino Rossi (Yamaha) die Pole-Position. Doch wie der Superstar (er fiel mit Motorschaden aus) hatte auch der Suzuki-Pilot im Rennen Pech: Wegen eines technischen Problems kam Viñales nur als Elfter aus der Startrunde.

«Ich hatte am Start ein Problem mit der Elektronik», brummte der 21-Jährige enttäuscht. «Das Bike ging einfach nicht nach vorne, sondern blieb quasi stehen – und alle sind an mir vorbei. Als ich in den nächsten Gang geschaltet habe, war wieder alles normal. Das war natürlich echt bitter, denn wir hatten den Speed, um auf das Podium zu fahren.»

Der Suzuki-Pilot steckte im Mittelfeld fest und musste sich mühsam wieder nach vorne arbeiten. «Ich musste dann einige Fahrer überholen und fuhr dieselbe Pace wie vorne Jorge Lorenzo und Marc Márquez. Mit einem guten Start hätte ich sicher mit ihnen kämpfen können», Während meiner Aufholjagd habe ich meine Reifen ziemlich strapaziert – am Ende habe ich die Reifen wahrscheinlich zu sehr zerstört, um mehr Positionen gutmachen zu können.»

«Die Suzuki hat ansonsten wirklich gut funktioniert, ich war schon drauf und dran zu Pedrosa aufzuschliessen», ergänzte der Moto3-Weltmeister von 2013. «Vier Runden vor dem Ende konnte ich dann aber nicht mehr attackieren, denn ich war mit den Reifen am Limit. Ich war mehrfach in Sturzgefahr und habe mich dann entschieden, lieber die Punkte für den sechsten Platz mitzunehmen.»

In der Gesamtwertung belegt Viñales mit 59 Punkten den fünften WM-Rang. Auf den viertplatzierten Repsol-Honda-Werkspiloten Dani Pedrosa fehlen ihm nur sieben Punkte.

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