MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Aleix Espargaró (Suzuki): Keine Schmerzen mehr

Von Sharleena Wirsing
Aleix Espargaró: «Ich bin nun zwar schmerzfrei unterwegs, aber ich habe immer noch keine Kraft in der Hand»

Aleix Espargaró: «Ich bin nun zwar schmerzfrei unterwegs, aber ich habe immer noch keine Kraft in der Hand»

Die Verletzungen, die sich Suzuki-Werksfahrer Aleix Espargaró auf dem Red Bull Ring bei einem Sturz im Training zugezogen hat, behinderten den Spanier im zweiten freien Training von Brünn nicht mehr.

Für Aleix Espargaró endete der jüngste MotoGP-Lauf in Spielberg mit einer grossen Enttäuschung. Der Spanier musste das Rennen nach 24 Runden an der Box beenden, weil die Schmerzen in seinen Händen einfach zu gross waren. Bei einem Sturz am Freitag hatte er sich drei Brüche am linken Mittelfinger zugezogen und die Bänder und Sehnen am rechten Daumen verletzt.

Doch schon eine Woche nach dem Crash ist der Ältere der beiden Espargaró-Brüder wieder schmerzfrei unterwegs, wie er nach dem zweiten freien Training in Brünn bestätigte. «Es geht nun sehr viel besser», freute er sich, und gestand: «Das hätte ich nicht erwartet, denn gestern konnte ich die Hand nicht bewegen, weil die Schmerzen zu gross waren, und auch heute Morgen war es noch sehr schmerzhaft.»

Der WM-Zwölfte berichtete: «Nach allen Behandlungen, die ich dann hatte, waren die Schmerzen aber weg. Allerdings fühlt es sich immer noch eigenartig an, denn ich bin nun zwar schmerzfrei unterwegs, aber ich habe immer noch keine Kraft in der Hand. Aber das Wichtigste ist, dass es nicht mehr schmerzt, es gibt also keine Ausreden mehr. Ich bin auch einfach nur froh, dass ich nun ein normales Rennwochenende bestreiten kann.»

Seiner Verletzung komme auch die Streckencharakteristik des Masaryk Rings entgegen, betont Espargaró: «In Österreich war es wirklich schwierig, denn man muss auf diesem Bike bei jeder Beschleunigung viel mit den Händen arbeiten. Da ich nicht richtig zupacken konnte, hatte ich viel Mühe damit. Hier wird es von der Strecke her sehr viel einfacher.»

Nicht nur deshalb blickt der WM-Zwölfte aus Granollers zuversichtlich auf den Rest des Rennwochenendes: «Wir haben heute einen grossartigen Job gemacht und einige Fortschritte erzielt – vor allem im letzten Run, da haben wir auch viel am Heck verändert.» Und er verrät: «Der harte Hinterreifen baut kaum ab und ich erwarte, dass auch der weiche Hinterreifen nicht so schnell einbrechen wird. Ich werde am Samstag noch mehr Runden auf der weichen Mischung drehen, denn wir müssen etwas Ähnliches wie Andrea Iannone beim letzten Rennen versuchen. Mal schauen, ich hatte am Freitag auf jeden Fall einen guten Eindruck vom weichen Reifen.»

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