MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Thomas Covington (Kawa): Mit Sieg zum US-Grand-Prix

Von Thoralf Abgarjan
Thomas Covington reist als Grand-Prix-Sieger zu seinem Heimrennen in die USA

Thomas Covington reist als Grand-Prix-Sieger zu seinem Heimrennen in die USA

Das WM-Finale von Glen Helen in Kalifornien steht bevor und Thomas Covington (Kawasaki) reist als Grand-Prix-Sieger in seine Heimat, wo er auf die Unterstützung der einheimischen Fans hofft.

Das WM-Finale von Glen Helen sollte nach dem Wunsch der 'Regie' das Herzschlagfinale zwischen US-Superstar Ryan Villopoto (Kawasaki) und Titelverteidiger Antonio Cairoli (KTM) werden: Auf heimischen Boden sollte 'RV' seiner glänzenden Karriere mit dem WM-Titel die Krone aufsetzen. Endlich, so war die Hoffnung, interessieren sich dann auch die amerikanischen Fans für die Motocross-WM.

Aber Villopotos WM-Traum endete bereits im April jäh mit einem - wie er selbst sagt -  Anfängerfehler. Das WM-Finale von Glen Helen drohte erneut an Bedeutung zu verlieren, nachdem namhafte US-Piloten wie Champion Ryan Dungey (KTM) oder auch Ken Roczen (Suzuki) absagten, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Doch der Überraschungs-Sieg von Thomas Covington in Mexiko könnte nun eine neue Dynamik in das WM-Finale in Kalifornien bringen und die US-Fans hinter ihren Öfen hervorlocken.

«Ich gebe immer alles», meinte der Amerikaner freudestrahlend. «Seit zwei Jahren renne ich nun guten Ergebnissen in der WM hinterher. Ich hatte so viele schlechte Läufe, natürlich auch ein paar gute, deshalb war dieser Sieg nun unglaublich für mich. Nun hoffe ich, dass ich diesen Schwung mit ins Finale nach Glen Helen nehmen kann. Die beiden Läufe in Mexiko waren total unterschiedlich. Im ersten Lauf habe ich nur versucht, im tiefen Schlamm auf zwei Rädern zu bleiben. Nachdem ich den Start gewonnen hatte, bin ich zu weit nach außen gekommen, so dass mich einige Gegner überholen konnten. Im zweiten Lauf war ich auf Platz 2 in der ersten Kurve und konnte bald die Spitze des Feldes übernehmen. Ich habe einige schnelle Runden gedreht und konnte so eine Lücke herausfahren. Ich wusste, dass Gajser am Ende noch einmal attackieren würde, aber es hat schließlich für Lauf- und Grand-Prix-Sieg gereicht. Ich habe erst später realisiert, dass ich den Grand-Prix gewonnen hatte. Jetzt werde ich  das WM-Finale in Glen Helen mit viel Selbstvertrauen angehen.»

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