MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Besiegter Jeffrey Herlings (KTM): «Der Druck ist weg»

Von Kay Hettich
Jeffrey Herlings hat keine weisse Weste mehr: In Trentino wurde er im ersten Rennen "nur" Zweiter

Jeffrey Herlings hat keine weisse Weste mehr: In Trentino wurde er im ersten Rennen "nur" Zweiter

Beim Trentino-GP wurde Red Bull KTM-Pilot Jeffrey Herlings von Dylan Ferrandis (Kawasaki) die erste Niederlage in der Motocross-WM MX2 2016 zugefügt. Wie der KTM-Star damit umgeht.

Bereits 100 Punkte liegt Jeffrey Herlings vor dem WM-Zweiten Jeremy Seewer, der KTM-Star könnte also die nächsten beiden GPs zu Hause bleiben und würde in jedem Fall weiter die MX2-WM anführen.

Nun wurde der schnelle Niederländer beim Trentino-GP aber wieder etwas geerdet, die Aura des Unbesiegbaren wurde ihm von Kawasaki-Pilot Dylan Ferrandis genommen. Nach seiner langen Verletzungspause gewann der Franzose sein erstes MX2-Rennen 2016 – alle anderen Siege gingen an Herlings.

«Das war ein toller Kampf gegen Jeffrey im ersten Rennen», freute sich der 21-Jährige Ferrandis. «Ich glaube das war für alle eine gute Sache, an der Spitze enges Racing zu sehen. Im Qualifyingsrace und im ersten Rennen war es super, dass ich den Holeshot machte und ich dadurch freie Bahn hatte und mein Tempo fahren konnte. Meine Schulter schmerzt nicht mehr und macht jedes Wochenende Fortschritte.»

Mit dem 'angekratzen' Image des Besiegten kann sich Herlings anfreunden. «In gewisser Weise bin ich erleichtert, dass ich nun nicht mehr den Druck habe, siegen zu müssen», sagte der MX2-Dominator. «Andererseits bin ich schon etwas traurig, dass ich diesen Rekord nun nicht mehr brechen kann.»

Übrigens: Jeffrey Herlings fuhr in Trentino mit einer schmerzhaften Knöchelverletzung (Zwischenfall im zweiten Rennen in Teutschenthal). «Der Knöchel war dick geschwollen und bis Donnerstag konnte ich kaum gehen», verrät der 21-jährige. «Ich wollte hier nur ein paar Punkte mitnehmen – es wurde ein überraschender Sieg.»

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