MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jeffrey Herlings (KTM): Vorerst kein US-Start

Von Adam Wheeler
«Mach langsam!»: Noch 2 Runden, 50 Sekunden Vorsprung. Jeffrey Herlings hat in seiner Klasse keine Gegner.

«Mach langsam!»: Noch 2 Runden, 50 Sekunden Vorsprung. Jeffrey Herlings hat in seiner Klasse keine Gegner.

Dieses Jahr gibt es keine Experimente: Jeffrey Herlings (KTM) will sich ausschließlich auf den Gewinn seines dritten WM-Titels konzentrieren und plant deshalb keinen US-Exkurs.

Red-Bull-KTM-Werksfahrer Jeffrey Herlings hat ein echtes Luxusproblem. Er fährt in seiner eigenen Klasse und hat keine Gegner. In diesem Jahr hat er alle 10 WM-Läufe ohne nennenswerte Gegenwehr eines Konkurrenten gewonnen.

Jeffrey Herlings ist unterfordert.

Bereits vor zwei Jahren plante der übermächtige Holländer, zur mentalen Entspannung in den USA das Unadilla National zu bestreiten.

Daraus wurde nichts. Er brach sich bei einer anderen Entspannungsübung, dem Charity-Fun-Event 'Everts & Friends', den Oberschenkel und verschenkte so die WM 2014 an seinen damaligen KTM-Teamkollegen Jordi Tixier.

Die 7. Runde der Lucas Oil AMA Pro National Motocross Championship findet am 9. Juli in Southwick (Massachusetts) statt, eine Woche nach dem Grand-Prix in Mantova. Die Sandstrecke ähnelt dem Kurs von Valkenswaard. Terminlich würde das Rennen passen. Aber Herlings winkt ab: «Ich habe das Thema eines US-Starts nicht einmal mit dem Team besprochen», erklärte der Holländer auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com.

Es scheint, als wolle sich 'The Bullet' diesmal ausschließlich auf den Gewinn seines dritten WM-Titels konzentrieren. «Ich denke nicht, dass ich dort irgend etwas gewinnen könnte», meint Herlings. «Aber ich könnte viel verlieren.»

In diesem Punkt spricht Herlings aus bitterer Erfahrung.

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