MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Max Nagl (TM/11.): Durch Crashs eingebremst

Von Thoralf Abgarjan
Max Nagl in der Eiseskälte von Valkenswaard

Max Nagl in der Eiseskälte von Valkenswaard

Der deutsche TM-Werksfahrer Max Nagl stürzte in beiden Läufen von Valkenswaard und musste eine Aufholjagd starten. Mit dem TM-Prototypen zeigt sich Nagl weiterhin zufrieden. Das Bike wird permanent weiterentwickelt.

Nach dem Start zum ersten Lauf bei frostigen Temperaturen in Valkenswaard tauchte Max Nagl (TM) erst am Ende des Feldes auf: Er war bereits am Start gestürzt und musste das Feld von hinten aufrollen. Am Ende erreichte der Oberbayer noch einen guten 11. Platz, was bei der Leistungsdichte der MXGP-Klasse mehr als nur reine Schadensbegrenzung war.

Die ersten Rennen haben gezeigt, dass Nagl sein Potenzial am Start bisher noch nicht optimal nutzen konnte.
«Wir müssen aktuell noch an den Starts arbeiten», erklärte Nagl nach dem Rennen in Holland.

In Moto 2 startete der Deutsche auf Rang 15 und arbeitete sich im Verlaufe des Rennens bis auf Platz 12 nach vorne. Doch ein weiterer Sturz warf ihn erneut zurück. Bis zum Ende des zweiten Laufs konnte er sich wieder auf Rang 15 verbessern, was für ihn Rang 14 in der Grand-Prix-Wertung bedeutete.

In der WM liegt Nagl mit 38 Punkten aktuell auf Rang 11.

Zum Glück überstand Nagl, der sich schon vor Saisonbeginn einen Armbruch zugezogen hatte, beide Stürze von Valkenswaard unverletzt und fliegt Mitte der Woche fit nach Spanien, wo in 'Red Sand' der dritte WM-Lauf der Saison ausgetragen wird.

«Abgesehen vom Start war der erste Lauf richtig gut», weiß Nagl. «Leider hat es dann im zweiten Lauf nicht ganz so funktioniert. Wir arbeiten von Rennen zu Rennen weiter am Motorrad. Die Performance passt auf jeden Fall schon.»

Max Nagl bewegt in dieser Saison einen TM-450FI-Prototypen.


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