MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Lucas Coenen (KTM) vor WM-Auftakt verletzt

Von Johannes Orasche
Lucas Coenen hat sich während der Saisonvorbereitung verletzt

Lucas Coenen hat sich während der Saisonvorbereitung verletzt

Die finanzielle Krise bei der KTM AG scheint seit der Tagsatzung am Dienstag in Ried abgewendet. Nun muss sich MXGP-Motocross-Neuling Lucas Coenen mit einer Verletzung herumschlagen.

Motocross-Ass Lucas Coenen steht im Red-Bull-KTM-Team der Familie De Carli vor seiner ersten Saison in der MXGP-450-Königsklasse. Der erst 18-jährige Belgier verpasste 2024 den MX2-WM-Titel nur knapp gegen seinen niederländischen Husqvarna-Teamkollegen Kay de Wolf und wechselte etwas überraschend in die große Kategorie.

Coenen fuhr in der Vorbereitung zuletzt die beiden Inter-Rennen zur offenen italienischen Meisterschaft in Mantua und Montevarchi, zeigte dort starken Speed, war aber noch fehleranfällig. Seit Sonntag sind Gerüchte aufgetaucht, Coenen habe sich im Training an der Hand verletzt. Mehrere englischsprachige Portale berichteten darüber. Coenen soll sich das Handgelenk gebrochen haben.

Mittlerweile gibt es von Promoter Infront Moto Racing eine Bestätigung. Der Zwischenfall soll sich am vergangenen freien Wochenende zugetragen haben. Über die Art der Verletzung wurde noch nichts bekanntgegeben. Andere Quellen berichten sogar davon, dass sich der Jungspund beide Unterarme in der Nähe des Radiusknochens gebrochen haben soll. Offizielle Stellungnahmen zur Causa Coenen gibt es derzeit nicht.

Dazu gibt es Informationen, wonach es keine Verschiebung der Knochen gibt und die Bruchstellen nicht operiert werden müssen. Coenen muss aber vorsichtig damit umgehen. Laut Infront soll der Belgier dennoch die Reise nach Argentinien angetreten haben. Man will es im Zeittraining und im Quali-Rennen in Cordoba auf einen Versuch ankommen lassen.

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