MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Kevin Strijbos/Suzuki: «Bestes Bike der Viertakt-Ära»

Von Adam Wheeler
Der Belgier aus dem Suzuki-Werksteam spürt zwar noch die Nachwirkungen seiner Hüftverletzung. Aber dank der neuen RM-Z450 blickt Strijbos zuversichtlich auf den WM-Auftakt in Katar.

Vor der MXGP-Saison 2014 macht das Werksteam Rockstar Energy Suzuki einen bedrohlichen Eindruck auf die Konkurrenz, denn die Mannschaft scheint bereit für den Griff zu den Sternen. Zumindest gemäss dem 28-jährige Routinier Kevin Strijbos, der sagte, dass die jüngste Version der RM-Z450 das beste Motorrad ist, dass er in der seit 2003 bestehenden Viertakt-Ära jemals gefahren ist.

Strijbos gab beim Vorbereitungsrennen in LaCapelle-Marival am Wochenende eine schnelle und beeindruckende Figur ab, dabei war es der erste Einsatz des Belgiers in diesem Jahr nach Beckenbruch. Er erzielte in Frankreich einen Podestplatz und trat dann zum letzten Lauf nicht mehr an, weil er sich nach der Verletzung auf der rauen Piste nicht mehr wohl fühlte.

Zum Glück für den ehemaligen zweifachen Vizeweltmeister, der seit 2002 auf Suzuki und Honda unterwegs war, konnte viel Testarbeit für 2014 schon vor seiner Verletzung erledigt werden. Strijbos hat deshalb keinen Zweifel am Potential der neuen Rennmaschine. «Ich schätze, dass dies das beste Motorrad ist dass ich jemals gefahren bin, seit die 450er in den GP-Sport gekommen sind», sagte er. «Die Kraftentfaltung ist extrem linear. Es treibt dich schön und gut aus dem Startgatter. Das ist eine echte Bereicherung. Wir machen in LaCapelle noch mit einigen Tests für die Dämpfung weiter, denn es gibt nach meiner Pause noch einige Arbeit zu erledigen. Seit der Verletzung habe ich nur sechs Tage auf dem Motorrad verbracht. Aber obwohl das nicht viel war, waren wir in der Lage, bereits wieder in eine gute Form zu kommen. Ich bin zufrieden, wie es beim Rennen lief.»

Strijbos gab zu, dass er an der Hüfte noch immer etwas Schmerzen hatte. Es ist eine Verletzung, die noch etwas Zeit braucht, bis die Nachwirkungen verschwunden sind. Trotzdem wird er am Wochenende mit der Werks-Suzuki beim WM-Auftakt in Katar dabei sein und danach auch bei den folgenden Überseeauftritten in Thailand und Brasilien im März. «Ja, wir sind gerade noch wie auf den Punkt geliefert bereit geworden, als die Verletzung besser wurde. Wer weiss, wo ich mit einem guten Start landen kann (Anm.: in Katar). Wenn ich so viele Punkte wie möglich mitnehmen kann, konzentriere ich mich danach darauf, fitter und fitter zu werden.»

Der WM-Auftakt findet am Samstag in der Wüste von Losail unter Flutlicht statt.

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