MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Yamaha präsentiert sein MXGP-Werksteam 2016

Von Ivo Schützbach
Die MXGP-Teampräsentation von Yamaha

Die MXGP-Teampräsentation von Yamaha

In Barcelona präsentierte Yamaha sein Werksteam für die Motocross-WM MXGP 2016. SPEEDWEEK.com war dabei, als Weltmeister Romain Febvre und Jeremy van Horebeek als offizielle Piloten vorgestellt wurden.

Yamaha war die Überraschung der MXGP-Saison 2015. Rookie Romain Febvre mischte von Beginn an prächtig mit und steigerte sich zu Höchstleistungen. Die zweite Saisonhälfte dominierte der Franzose regelrecht. So soll es auch 2016 laufen. Yamaha tritt mit unveränderter Fahrerpaarung an, Febvre und Jeremy Van Horebeek sollen sich sogar noch steigern.

«Es wird nicht einfach sein, die 2015er Saison zu wiederholen», meint Teamchef Michele Rinaldi. «Denn zu Beginn haben wir nicht damit gerechnet, das Romain am Ende Weltmeister wird. Ab Saisonmitte war er der schnellste Fahrer im Feld. Nicht wenige waren von seinem Speed überrascht. Auf der anderen Seite hatten wir bei Jeremy etwas Pech. Am Ende landete er aber auch in den Top-5. Insgesamt können wir mit der letzten Saison zufrieden sein.»

«2016 stellen wir uns noch erfolgreicher vor, vor allem glauben wir fest daran, dass von Jeremy mehr kommen wird. Aber nicht nur wegen seiner Verletzungen im letzten Jahr, sondern auch weil er viel bei uns gelernt hat. Und auch bei Romain, der eine fantastische Saison gefahren hat. Er ist noch sehr jung und ich bin mir sicher, er wird seine Performance wiederholen» meint Rinaldi.

Romain Febvre war seit seinem Weltmeister-Titel ein gefragter Mann. «Ich hatte noch nicht so viel Zeit, um meinen WM-Titel zu genießen», sagte der Franzose grinsend. «Erst langsam habe ich begonnen zu realisieren, was ich 2015 geleistet habe. Das Team hat mich unglaublich unterstützt und habe mir neue Limits gesetzt.»

«Wegen der vielen Verletzungen war die letzte Saison sehr schwierig für mich», erklärte der Belgier Van Horebeek. «Bei einem Lauf zur belgischen Meisterschaft habe ich mich am Rücken verletzt und ich konnte das ganze Jahr nicht so trainieren, wie ich gewollt hätte. Ich habe das Beste daraus gemacht, mental war es problematisch. Irgendwie lief alles falsch, aber ich bin noch Fünfter geworden, was echt klasse war. Jetzt fühle ich mich fit und habe keine Schmerzen mehr. Wir werden sehen, was uns 2016 bringen wird.»

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