MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

MX Masters: Petr Smitka froh über den Abbruch

Von Frank Quatember
Froh über Rang 3 im zweiten Lauf: Petr Smitka

Froh über Rang 3 im zweiten Lauf: Petr Smitka

Bei der Schlammschlacht in Reutlingen gehörte der Tscheche zu den Gewinnern. Aber es war auch ein wenig Glück dabei.

Der 21-jährige Tscheche Petr Smitka vom Team Hulho Kawasaki ist in Deutschland ein alter Bekannter, er wurde 2008 auf Yamaha Deutscher MX2-Meister und fuhr auch Rennen im ADAC MX Masters und MX2-Grands-Prix für den KTM-Händler Burkhard Sarholz. In der laufenden Saison konnte er beim Frühjahrsklassiker in Frankenbach als Vierter seine gute Form unter Beweis stellen. Nach einem misslungenen Wochenende im brandenburgischen Fürstlich Drehna zeigte er beim MX- Masters-Rennen in Reutlingen trotz des Schlamms eines der besten Rennen seiner Karriere.

Im ersten Lauf gut als Sechster vom Start weggekommen, unterliefen Smitka in der Folge aber einige kleinere Fehler. Mit Rang 9 waren die Beteiligten im Team des Tschechen vorerst zufrieden.

In Lauf 2 war Smitka von der ersten Sekunde an hellwach und erzählt: «Im zweiten Lauf kam ich wie eine Rakete aus dem Gatter, ich konnte in der Kurve voll durchziehen und gewann den Holeshot. Allerdings dauerte es nur zwei Kurven, bis mich Max Nagl passierte und Sébstien Pourcel kurze Zeit später auch. Aber das war okay, ich konnte meinen dritten Platz ohne Schwierigkeiten halten bis zur Rennhälfte. Plötzlich bekam ich technische Probleme, mein Motor streikte. Ich konnte es nicht fassen und dachte, das war es jetzt mit Platz 3. Doch dann bekam ich mit, dass das Rennen abgebrochen worden war. Weil sie eine Runde zurückgerechnet haben, war ich doch noch Dritter. So ein Glück. Jetzt freue ich mich auf Aichwald, hoffentlich scheint dort wieder die Sonne.»

In der Tageswertung belegte Smitka einen starken fünften Platz und schob sich dadurch in der Masters-Gesamtwertung auf Position 9 nach vorne.

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