MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Dominique Thury (KTM): «Möggers so geil wie Lugau!»

Von Frank Quatember
Dominique Thury fliegt mit der Falcon KTM

Dominique Thury fliegt mit der Falcon KTM

Dominique Thury zeigt nun auch outdoor Biss: Der KTM-Pilot verlässt Österreich mit seinem allerersten MX Masters-Podium.

Dominque Thury hat derzeit das, was man allgemein 'einen Lauf' nennt. Auch auf der Berg- und Talbahn in Möggers bekamen die vielen tausend Fans einen bemerkenswerten Auftritt des jungen Sachsen geboten. Im ersten Endlauf der Big Boys schoss KTM-Pilot Thury aus dem Gatter und war in der langgezogenen Bergauf-Startkurve bereits unter den besten fünf. «Ich woll­te zu Be­ginn des Ren­nens nichts über­stür­zen und war­tet da­her ge­dul­dig auf mei­ne Chan­cen, um die Fah­rer vor mir über­ho­len zu kön­nen. So fuhr ich schon nach vier Run­den auf dem drit­ten Platz, den ich an­schlie­ßend bis zum Schluss be­haup­ten konn­te», schilderte Thury sein Rennen mit Köpfchen.

Der zweite Lauf verlief ähnlich, Thury lag bereits in Runde 1 wieder in der Spitzengruppe. Leichte Probleme mit dem Fahrwerk und die mittlerweile kaputte Strecke führten dazu, dass er bis zum Zielsprung zwei Plätze verlor. Platz 5 reichte aber zum ersten Masters-Podium und für Riesenfreude beim Deutschen. «Ich selbst habe mir keinen Druck gemacht und mich auch den ganzen Tag schon sehr gut gefühlt. Die Strecke war geil, eine österreichische Version von Lugau, also Kompliment an Joachim Mittag, die Strecke hast du gut gebaut!»

Für Thury geht es seit seinem überraschenden Wechsel im Oktober 2015 zum Falcon Team unter Falk Greiner steil bergauf. An die äußerst erfolgreiche deutsche Hallensaison scheint «Nique» direkt anknüpfen zu können, nach zwei Rennen der deutschen Premiumserie ADAC MX Masters liegt er auf Position 5 mit Blick auf die Top 3.

Sein Teamchef ist voll des Lobes. «Er fühlt sich extrem wohl bei uns, dazu trägt natürlich auch die Freundschaft zu Jeremy Sydow bei. Man konnte schon im Winter die Erfolge sehen und jetzt hat er halt Blut geleckt und das Selbstbewusstsein ist da. Man sieht, dass die KTM gerade am Start extrem stark ist, das Vertrauen in die Technik ist da, auch mit seinem Mechaniker Andreas Leonhardt hat er einen guten Griff getan.»

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