MotoGP-Kolumne: Marquez ins Ducati-Werksteam

Johnson auf Pole beim Saisonfinale

Von Dennis Grübner
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Es ist angerichtet. Beim NASCAR-Finale auf dem Homestead-Miami Speedway schnappte sich Jimmie Johnson die Pole Position.

Nach der Qualifikation auf Startplatz eins dürfte Jimmie Johnsons Strategie beim letzten Saisonrennen in Homestead klar sein. Er will nicht nur mitfahren und den für ihn ausreichenden 25. Platz erreichen, sondern das Rennen gewinnen. Damit würde Johnson seinem Teamchef Rick Hendrick einen ganz besonderen Sieg bescheren. Die Strecke in Florida ist die Einzigste, auf der das Team noch keinen Rennsieg feiern konnte. Johnson wurde beim Saisonfinale 2004 Zweiter und verpasste den Titel nur denkbar knapp. Nun soll endlich der Sieg her.

«Ich bin absolut froh darüber, vorne zu starten und auch die erste Box ganz vorne zu haben », sagte Johnson im Anschluss an das Qualifikationstraining. Am Start wird er sich gegen einen Neuling durchsetzen müssen. Scott Speed schaffte es völlig überraschend, wie bereits im letzten Jahr, auf Startplatz zwei. Damals wurde der Red-Bull-Fahrer 16. «Ich denke was wir alle am meisten befürchten ist es der Idiot zu sein, der die 48 aus dem Rennen kegelt und seinen Meisterschaftslauf stoppt », scherzte Speed.

Auf Platz drei landete mit Marcos Ambrose ein weiterer Toyota. Auf Platz vier folgte Mark Martin. Er muss am Sonntag auf ein Wunder hoffen. Unter normalen Bedingungen scheint Johnson die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Die Plätze fünf bis sieben gingen in Person von Tony Stewart, Kevin Harvick und Ryan Newman ebenfalls allesamt an Chevrolet-Piloten. Erst auf Rang acht folgte mit Greg Biffle der erste Ford. Biffle gewann dieses Rennen bereits dreimal. In den letzten fünf Jahren stand zudem regelmässig ein Ford in der Victory Lane. Vor allem Carl Edwards, der von Platz 24 ins Rennen geht, hofft in Homestead auf seinen ersten Saisonsieg 2009.

Positiv überraschen konnte auf Platz neun Bill Elliott im Wood Brothers Ford. Juan Pablo Montoya wurde nur 23. Im Training legte der Kolumbianer sogar einen Dreher hin, konnte einen Mauerkontakt jedoch vermeiden. Den Einzug ins Feld komplett verpasst haben Joe Nemechek, Dave Blaney, Mike Skinner, Max Papis und David Stremme.

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