MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

So ähnlich sind sich R1 und die MotoGP-Yamaha

Von Kay Hettich
Alex Lowes kennt beides: Yamaha R1 und M1

Alex Lowes kennt beides: Yamaha R1 und M1

Trotz mehr Seriennähe hat die Superbike-WM ein sehr hohes technisches Level, welches sich hinter dem der MotoGP kaum zu verstecken braucht.

Sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-WM greift das Reglement regulierend ein, um die Kostenspirale nicht ins unendliche steigen zu lassen. In der Prototypen-Serie zum Beispiel durch die Einführung der Einheits-Elektronik, in der seriennahen Motorrad-Weltmeisterschaft unter anderem durch Kostendeckel für Komponenten wie Bremsen, Feder-/Dämpferlemente und Elektronik.

Wenn dann noch, wie bei Yamaha, MotoGP und Superbike über das identische Motorenkonzept verfügen, nähern sich die Motorräder noch mehr an. «Die Teams von Superbike-WM und MotoGP arbeiten sehr eng zusammen, um das gesamte Projekt voranzutreiben», weiß Pata Yamaha-Werkspilot Alex Lowes. «Man kann die deutlichen Fortschritte in der Superbike-WM erkennen, seit das so ist.»

Lowes ersetzte 2016 bei drei MotoGP-Meetings den verletzten Tech3-Stammpiloten Bradley Smith und weiß, wie sich die MotoGP-Yamaha anfühlt. «Wenn man die Bikes an sich vergleicht, dann ist es unglaublich, wie ähnlich sich die M1 und die R1 sind. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich die R1 so gerne fahre», sagte der Brite. «Der größte Unterschied ist für mich, wie man die Motorräder fahren muss. Durch die Carbon-Bremsen in der MotoGP verändert das zwangsläufig die Art und Weise, wie man bremst.»

«Die Elektronik vom GP-Bike und R1 ist nahezu identisch», ergänzte Lowes. «Zum Beispiel hinsichtlich der Anti-Wheelie-Kontrolle. Will man einen Wheelie machen, fühlt sich die Leistungsentfaltung ziemlich gleich an.»

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