MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Autsch: So hat sich Tom Sykes den Finger gebrochen

Von Kay Hettich
Zuerst hieß es lediglich, Tom Sykes habe sich bei seinem Sturz im dritten Training den kleinen Finger gebrochen, doch die Verletzung war umfangreicher. Zwei Stunden wurde der Kawasaki-Pilot operiert.

Dass der Bruch im kleinen Finger der linken Hand verschoben war, wurde von den Rennärzten in Portimão bestätigt. Jedoch konnte die Bruchstelle nicht gerichtet werden, dafür reiste Sykes noch am Samstag nach Barcelona, wo er am frühen Sonntagmorgen im 'Clínica Mi Tres Torres' von Jordi Font Segura und Enric Domínguez operiert wurde. Die beiden Operateure sind auf Verletzungen an Hand und Ellbogen spezialisiert.

Dabei wurde entdeckt, dass sich Sykes nicht nur den fünften Finger gebrochen hatte, sondern auch den vierten sowie das Handgelenk. Somit war eine Rennteilnahme des 32-Jährigen unmöglich. Der Eingriff dauerte zwei Stunden, bei dem der fünfte Finger mittels einer Metallplatte fixiert wurde.

«Die Ärzte scheinen mit dem OP-Verlauf zufrieden zu sein», sagte Sykes aus dem Krankenbett. «Es war ein schlimmer Bruch. Im Finger daneben war ein Riss und auch an der Speiche, unmittelbar am Handgelenk. Eine solche Verletzung hatte ich schon einmal und bin dennoch nach vier Tagen auf Phillip Island die Rennen gefahren. Ich muss abwarten, wie es dieses Mal funktioniert.»

Im günstigsten Fall sprachen die Ärzte von einer vergleichsweise kurzen Genesungszeit. Die Teilnahme am Meeting in Magny-Cours könnte möglich sein.

Sykes war im dritten Training am Samstag nach einem Highsider in Kurve 9 gestürzt. Der 32-Jährige kämpfte lange mit seiner ZX-10RR, um sie wieder einzufangen. Sykes flog dann aber über das Bike und krachte hart auf den Asphalt auf – mit einem brennenden Motorrad neben sich. Der Arm des Briten brannte ebenfalls, zum Glück nur kurz. In besagter Kurve klagten die Superbike-Asse über massive Bodenwellen.

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