MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Althea BMW: Loris Baz ist der Verzweiflung nahe

Von Ivo Schützbach
Loris Baz: «Zeige alles, was mit dem Bike möglich ist»

Loris Baz: «Zeige alles, was mit dem Bike möglich ist»

Sturz in der Superpole, Sturz im ersten Rennen und Platz 10 im zweiten: Bei der Superbike-WM in Laguna Seca hatte das Team Gulf Althea BMW viel Arbeit. Fahrer Loris Baz ist zunehmend ratlos.

«Wir haben alles mit dem Motorrad versucht und bis Samstagmorgen an der Abstimmung gearbeitet, aber keine Verbesserungen gefunden», hielt Loris Baz nach seinen beiden Stürzen am Samstag fest. Erst crashte der einzige BMW-Fahrer im Feld in der Superpole 2 und kam deshalb nur auf den zwölften Startplatz. Dann fiel der Franzose in der dritten Runde des ersten Rennens auf Position 15 liegend erneut von seiner S1000RR.

Baz konnte sein Bike in der Corkscrew wieder aufklauben und weiterfahren, als 15. rettete er einen WM-Punkt. «Mir wurde direkt nach dem Start klar, dass sich die Front des Motorrads nicht gut anfühlt und dann stürzte ich auch gleich», schilderte der zweifache Superbike-WM-Laufsieger. «Ohne den Sturz wäre ich etwas weiter vorne gelandet. Aber um ehrlich zu sein, ich zeige alles, was auf diesem Motorrad möglich ist…»

Im zweiten Rennen am Sonntag wurde es immerhin Rang 10, womit BMW aber schlechtester unter den sieben Herstellern ist. Und 39,802 sec Rückstand auf Sieger Jonathan Rea (Kawasaki) bedeuten im Schnitt einen Verlust von 1,59 sec pro Runde. In seiner schnellsten Rennrunde war Baz in 1:25,291 min um 1,811 sec langsamer als der Beste Rea.

«Wir probierten eine andere Abstimmung, die funktionierte etwas besser», hielt Baz fest. «Am Start fiel ich etwas zurück, in meiner Gruppe gab es ein Durcheinander. Deshalb war kaum mehr möglich, als ich meinen Speed fand. Ich muss mich nach den beiden Stürzen beim Team bedanken: Sie haben immer ein Lachen im Gesicht und geben 100 Prozent.»

In der Gesamtwertung liegt Baz mit 79 Punkten auf Platz 11, die Fahrer bis Rang 8 sind in Reichweite: Jordi Torres (80), Eugene Laverty (89) und Toprak Razgatlioglu (91).

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