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Lorenzo Savadori: Mit Aprilia RSV4 in CIV Superbike

Von Kay Hettich
Lorenzo Savadori 2015 im Superstock-1000-Cup

Lorenzo Savadori 2015 im Superstock-1000-Cup

Zuerst fiel Lorenzo Savadori durch den Rost der Superbike-WM 2019, dann ging sein Moto-E in Flammen auf. Statt Däumchen zu drehen unterschrieb der STK1000-Champion 2015 bei Aprilia für die italienische Superbike-Serie.

Glück hatte Lorenzo Savadori in den vergangenen Monaten wahrlich nicht. Als sich abzeichnete, dass er keinen Vertrag für die Superbike-WM 2019 bekommen würde, einigte sich der 25-Jährige mit dem Angel Nieto Team für die neue MotoE. Seine Teamkollegin sollte die Spanierin Maria Herrera werden.

Doch auch diese Option löste sich nicht nur sprichwörtlich in Rauch auf, als bei einem Großbrand in Jerez alle elektrischen Prototypen-Motorräder zerstört wurden. Der Neuaufbau wird Monate beanspruchen, die Meetings in Jerez und Le Mans wurden bereits abgesagt.

Savadori hatte also ausreichend Zeit, um am vergangenen Wochenende in Mugello an den «Aprilia All Stars», einem großen Fest für alle Fans und Champions der italienischen Marke, teilzunehmen.

Zur Erinnerung: Savadori gewann mit Aprilia den mittlerweile abgeschafften Superstock-1000-Cup und wurde anschließend von Aprilia in die Superbike-WM befördert. 2016 fuhr der Italiener im Team IodaRacing, danach im Milwaukee Aprilia-Werksteam des Briten Shaun Muir. Für den Durchbruch reichte es für den 25-Jährigen nicht: In 74 Superbike-Läufen kam Savadori über vierte Plätze nicht hinaus – allerdings wurde die Aprilia RSV4 während dieser Zeit nicht wirklich entwickelt.

Im Rahmen des Fan-Events wurde nun die Rückkehr von Savadori zu Aprilia bekannt gegeben. Mit Nuovo M2, seinem Meisterteam von 2015, kehrt der schlaksige Italiener in die italienische Superbike Serie CIV zurück. Das erste Saisonrennen findet am 30./31. März in Misano statt.

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