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Weltmeister Jonathan Rea: «Jammere nicht über Ducati»

Von Kay Hettich
Jonathan Rea (Kawasaki) und Álvaro Bautista (Ducati)

Jonathan Rea (Kawasaki) und Álvaro Bautista (Ducati)

Die Ankunft von Álvaro Bautista und der Ducati Panigale V4R haben die Kräfteverhältnisse in der Superbike-WM neu geordnet. Kawasaki-Star Jonathan Rea will sein Klagen nicht als Jammern verstanden wissen.

Vier Weltmeisterschaften hat Jonathan Rea seit 2015 in Folge gewonnen, mit Kawasaki fuhr er Sieg um Sieg ein und hat in den Statistiken der Superbike-WM in beinahe jeder Kategorie die Spitzenposition eingenommen. Ducati-Pilot Álvaro Bautista beendete die Dominanz des Nordiren sehr abrupt und gewann die ersten elf Saisonrennen – wie Rea 2018 ab Laguna Seca bis zum Saisonfinale in Katar! Gewinnt Bautista auch den ersten Lauf in Imola, wandert dieser Rekord in die Hände des aktuellen WM-Leaders.

Rea wird nicht müde, die technischen Vorteile der Ducati Panigale V4R und die Nachteile seiner Kawasaki ZX-10RR als Erklärung zu bemühen. Wohl wissend, dass dies von der Öffentlichkeit falsch verstanden werden kann. «Ich jammere nicht, ich sage nur wie es ist», betonte der 31-Jährige bei Radio Marca. «Wenn man mit anderen Piloten über das Thema spricht, äußern sie die gleiche Meinung. Unglücklicherweise bin ich in der Öffentlichkeit und in sozialen Medien. Ich beschwere mich aber nicht, weil ich vier unglaubliche Jahre hatte. Ich bin sehr glücklich und habe viel Motivation, um zu gewinnen.»

«Aber es ist nun mal Realität», meinte Rea weiter. «Auf Phillip Island sagte ich, die Ducati hätten einen großen Vorteil und die Kommentare waren, dass ich mich beschwere. Das sind die Leute, die sich freuen, wenn ich nicht mehr gewinne. In Spanien sagten aber auch einige Fans zu mir: 'Johnny, du bist der Beste, mach weiter Druck'. Das tut gut. Natürlich gibt es Leute, die mich am Boden sehen wollen, aber meine Fans stehen zu hundert Prozent hinter mir.»

Der 71-fache Laufsieger hofft, dass er den Ducati-Piloten in der Superbike-WM 2019 noch unter Druck setzen kann. «Wir müssen dafür weiter hart arbeiten; es werden auch noch gute Rennstrecken für mich kommen», glaubt Rea. «Natürlich werde ich nicht wie früher dominieren, aber ich werde näher dran sein. Ich möchte sehen wie Álvaro reagiert, wenn wir näher an ihm dran sind. Wir werden sehen, bisher hatte ich dazu keine Möglichkeit.»

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