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Leon Haslam (Kawasaki): «Podiumsplätze sind möglich»

Von Andreas Gemeinhardt
Leon Haslam kassierte im ersten Imola-Rennen 11 Punkte

Leon Haslam kassierte im ersten Imola-Rennen 11 Punkte

Mit seinem fünften Platz im ersten Lauf festigte Kawasaki-Werkspilot Leon Haslam auch seinen fünften Gesamtrang in der Superbike-WM. Für den 35-jährigen Engländer war in Imola sogar ein Podiumsplatz greifbar nahe.

Leon Haslam nahm das erste Rennen der Superbike-WM-Piloten im «Autodromo Enzo e Dino Ferrari» in Imola vom vierten Startplatz aus in Angriff. Nachdem Chaz Davies und Tom Sykes vorzeitig ausgeschieden waren, stritt Haslam mit Toprak Razgatlioglu und Michael van der Mark um letzten Podiumsplatz, der Sieg und der zweite Rang gingen ungefährdet an Jonathan Rea sowie Alvaro Bautista. Haslam versuchte alles, um sich den dritten Platz zu erobern, doch am Ende musste er sich mit dem vierten Rang zufrieden geben.

«Mein Tempo war in der zweiten Rennhälfte sehr hoch», berichtete der Britische Superbike-Meister des vergangenen Jahres. «Ich konnte innerhalb weniger Runden die Lücke von über zwei Sekunden auf meine direkten Konkurrenten schließen. Ich hatte das Gefühl, wesentlich schneller als van der Mark und Razgatlioglu zu sein, aber damit konnte ich nicht anfangen, als ich direkt hinter ihnen war. Ich kam am Ende einfach nicht mehr vorbei.»

«Im Vergleich zu den Rennen in Assen und im MotorLand Aragon haben wir einen kleinen Fortschritt erreicht. Mir ist es möglich, eine Lücke nach vorn relativ problemlos zu schließen, aber dann fällt es mir schwer, zu überholen. Das ist mein Problem und das ist frustrierend. Wie konkurrenzfähig wir sein können, hat heute Johnny bewiesen, bei ihm lief alles nach Plan. Ich werde heute Abend noch einmal mit ihm sprechen und das Rennen analysieren. Für mich sollten in Zukunft Podiumsplätze möglich sein, den Speed dazu habe ich.»

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