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Wie Motocorsa Ducati den WM-Einstieg für 2020 plant

Von Ivo Schützbach
«Ducati gibt seinen Kundenteams das gleiche Material wie dem Werksteam», lobt Motocorsa-Teamchef Lorenzo Mauri. SPEEDWEEK.com stellte er seinen Plan für die Superbike-WM für die kommenden zwei Jahre vor.

Im Rahmen der Motorradmesse EICMA in Mailand gab das Team Motocorsa Anfang November 2018 bekannt, dass sie diese Saison alle Europa-Rennen mit Ducati-Testfahrer Lorenzo Zanetti bestreiten möchten.

Doch schon eine Woche später war klar: Die Truppe von Lorenzo Mauri, der dieses Jahr zwei Ducati Panigale V4R in der Italienischen Superbike-Meisterschaft CIV einsetzt, bekommt das Geld für die Weltmeisterschaft nicht zusammen.

Begraben wurden die hochtrabenden Pläne deswegen aber nicht: In Imola war Motocorsa mit Wildcard dabei, Zanetti schlug sich mit den Rängen 9 und 12 achtbar.

Beim zweiten Italien-Event vom 21. bis 23. Juni in Misano wird das Team ebenfalls mitmischen, dann mit Samuele Cavalieri oder Riccardo Russo, die für Motocorsa in der CIV unterwegs sind.

«Imola war unser erster Einsatz in der Superbike-WM, das Motorrad war neu für uns», erzählte Mauri SPEEDWEEK.com. «Das war ein Test, um zu sehen, wo wir in dieser Meisterschaft, mit diesem Motorrad und dem Ducati-Testfahrer stehen. Mit Imola bin ich 50:50 zufrieden, unser Ziel war, auf die Ränge 5 bis 7 zu fahren. Ducati gibt seinen Kunden ein sehr gutes Motorrad, Privatiers bekommen das gleiche Material wie das Werksteam. Nächstes Jahr würden wir gerne alle Europa-Rennen fahren und im Jahr darauf die komplette Weltmeisterschaft.»

Der Italiener weiß, dass er für eine komplette WM-Saison mit einem Fahrer und auf niedrigstem Level kalkuliert mindestens eine Million Euro braucht. «Deutlich mehr als für die CIV», ist Mauri bewusst.

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