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Tom Sykes (BMW): «Die S1000RR fährt wie auf Schienen»

Von Kay Hettich
Tom Sykes lobt seine BMW S1000RR

Tom Sykes lobt seine BMW S1000RR

Nur selten wird BMW als potentieller Sieganwärter in der Superbike-WM 2020 genannt, als WM-Kandidat schon mal gar nicht. Dabei stand Tom Sykes auf Phillip Island auf Pole und ist mit der S1000RR glücklich.

2019 kehrte BMW mit einem neuen Modell der S1000RR mit einem Werksteam in die Superbike-WM zurück. Das Team wird vom britischen Rennstall Shaun Muir Racing organisiert, die technische Entwicklung erfolgt in München. Als Fahrer werden für die Saison 2020 mit Tom Sykes und Eugene Laverty zwei hoch angesehene Piloten aufgeboten.

Sykes absolviert seine zweite Saison mit BMW. In seinem ersten Jahr holte der Superbike-Weltmeister von 2013 bereits vier Podestplätze, regelmäßig Top-5-Platzierungen und eine Pole. Den vordersten Startplatz sicherte sich der Brite 2020 bereits beim Saisonauftakt auf Phillip Island.

«Das war überraschend, denn in Australien hatte ich zum ersten Mal seit Katar 2019 einen Qualifyer genutzt – andere hatten auch bei den Wintertests damit gearbeitet. Das zeigt, wie schnell wir uns anpassen können und welches Potenzial im Bike und im Team steckt», hielt Sykes fest. «Als wir auf Phillip Island den Qualifyer nutzten, fuhr das Bike wie auf Schienen. Ich hatte nicht ein Problem auf der Runde.»

Die gute Performance in der Superpole stimmt den 34-Jährigen zuversichtlich für die weitere Saison, auch wenn er in den drei Rennen in Australien nur die Plätze 9, 6 und 10 einfahren konnte.

«Für mich ist es eine viel einfachere Aufgabe, diesen Speed in eine eine bessere Race-Pace zu transformieren, als umgekehrt», betonte der BMW-Pilot. «Ich bin also gelassen zuversichtlich, dass wir mit etwas mehr Zeit dort sein können. Wir müssen uns auf jeden Fall ein paar Siege vornehmen und konstanter auf dem Podium stehen. Schwer zu sagen, wo wir am Ende der Saison stehen werden. Ich würde gerne in den Top-4 landen, insgeheim dränge ich aber ein bisschen höher.»

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