MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tito Rabat ungewollt: Nächster MotoGP-Spanier für SBK

Von Günther Wiesinger
Tito Rabat

Tito Rabat

Seit einem Jahr wird Tito Rabat immer wieder mit der Superbike-WM in Verbindung gebracht, in der MotoGP-Klasse will ihn für 2021 kein Team haben. Ducati arbeitet an einem Plan B für den 31-Jährigen.

Ducati hat seine Teams in der MotoGP-WM einer Verjüngungskur unterzogen. Statt Dovizioso (34) und Petrucci (29) werden nächstes Jahr Jack Miller (25) und Pecco Bagnaia (23) im Werksteam fahren.

Bei Pramac sind Jorge Martin (22) und Johann Zarco (30) vorgesehen, bei Avintia Esponsorama mit Luca Marini (23) und Enea Bastianini (22) die ersten beiden der Moto2-Weltmeisterschaft.

Avintia-Teambesitzer Raúl Romero hat zwar für 2021 einen Vertrag mit seinem diesjährigen Fahrer Tito Rabat und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zum Moto2-Weltmeister von 2014 und dessen Familie, die außerdem jedes Jahr eine saftige Mitgift abliefert. Doch Ducati will auf die Jugend setzen, außerdem sollen die Bezahlfahrer in der MotoGP-WM auf Wunsch von Promoter Dorna ausgemerzt werden.

Der 31-jährige Rabat soll in die Superbike-WM ins Barni-Team abgeschoben werden. Nach der verletzungsbedingten Vertragsauflösung mit Leon Camier und dem gescheiterten Comeback von Marco Melandri, sucht das Team dringend einen zugkräftigen Namen.

Rabat ist nicht nur durch seine vielen Jahre im GP-Sport bekannt, seine Mitgift ist bei Barni ebenfalls willkommen. Wie alle Privatteams in der Superbike-WM leidet die Truppe von Marco Barnabo sehr unter den wirtschaftlichen Auswirkungen, welche die behördlichen Bestimmungen aufgrund der Covid-19-Seuche verursacht haben.

Zahlreiche Spanier wechselten in den letzten Jahren aus dem MotoGP- ins SBK-Paddock. Die erfolgreichsten unter ihnen: Carlos Checa, der 2011 auf Ducati Weltmeister wurde. Und Alvaro Bautista, der 2019 für Ducati 16 Rennen gewann und die WM als Zweiter beendete.

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