MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Ducati: Schlechtester Saisonstart aller Zeiten!

Von Ivo Schützbach
Carlos Checa: Wo ist der nächste Gegner?

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So schlecht wie mit der 1199 Panigale ist Ducati noch mit keinem Motorrad in die Superbike-WM gestartet.

Ducati ist in der Superbike-WM erfolgsverwöhnt: Kein anderer Hersteller räumte so viele Fahrer- und Hersteller-Titel ab. Doch jetzt ist der Wurm drin. Während alle bisher eingesetzten Motorräder bis hin zur 1098R immer eine Evolution des Vorgängermodells waren, hat Ducati mit der Panigale erstmals einen neuen Weg eingeschlagen. Das Konzept mit Monocoque-Rahmen und dem Motor als tragendem Element war von Anfang an umstritten, hat in der MotoGP-WM nie funktioniert.

Längst zeichnet sich ab: Es liegt auch bei den Superbikes viel Arbeit vor Ducati. Lassen wir uns nicht blenden von der überragenden Pole-Position von Carlos Checa auf Phillip Island – diese entsprach nicht dem wahren aktuellen Können der Panigale.

Fakt ist: Die ersten vier Saisonrennen ohne Sieg erlebte Ducati letztmals 2005, damals wurden die ersten sieben Rennen von Suzuki gewonnen. Erst im neunten Rennen in Silverstone triumphierte der Franzose Régis Laconi für Ducati.

Die ersten vier Rennen ohne Podestplatz: Das gab es noch nie! Ähnlich miserabel lief es nur 1989, als Raymond Roche in diesem Zeitraum nur einen zweiten Platz für Ducati holte (in Ungarn). 2013 kam noch kein Ducati-Pilot über einen siebten Platz hinaus – Carlos Checa in Lauf 1 im MotorLand Aragón.

Langsamer als mit dem Oldtimer 1098R

Checa hat öffentlich erklärt, dass Ducati dieses Jahr nicht um den Titel fahren wird. Gerade einmal vor zwei Jahren hat der Spanier mit der 1098R die beste Saison seines Lebens hingezaubert und war Weltmeister geworden. Vielleicht sollte Ducati besagte 1098R wieder entstauben und aus dem Museum holen: Mit diesem Oldtimer fuhr Checa letztes Jahr im Qualifying in Aragón 1:58,243 min – 1/10 sec schneller als vor wenigen Tagen mit der neuen Panigale.

«Keiner bei Ducati hat einen Plan», hört man Leute im Fahrerlager schimpfen. «Früher haben wir ein Jahr lang entwickelt, sind auf die Rennstrecke gekommen und haben gewonnen», sagte ein Ducati-Urgestein in Aragón zu SPEEDWEEK.com. «Und wo stehen wir heute? Startplatz 10, 12 und 13!» Im Vergleich zu den WM-Platzierungen der Ducati-Piloten war das noch schmeichelhaft: 12. Max Neukirchner, 13. Carlos Checa, 15. Ayrton Badovini.

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