MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ducati: Ayrton Badovini wagt keine Prognose

Von Kay Hettich
Startplatz 5 – für Ducati-Pilot Ayrton Badovini scheinen die schwierigen Bedingungen in der Superpole beim Meeting in Magny-Cours ein Vorteil gewesen zu sein. Michele Pirro stürzte und will am Sonntag alles geben.

Seine überraschende Pole-Position auf dem Nürburgring überstrahlt natürlich alles, doch der fünfte Startplatz in Magny-Cours ist die zweitbeste von Ayrton Badovini in dieser Saison – und insgesamt die viertbeste Position in der Startaufstellung für Ducati in dieser Saison!

Dabei leidet Badovini noch immer an den Nachwirkungen seines schweren Sturzes in Istanbul. Die nassen Bedingungen halfen ihm und Ducati sicher, konkurrenzfähig zu sein. Der gesamte Ablauf der Superpole war dennoch schwierig. «In der ersten Session war die Piste sehr nass, dann in der zweiten war sie fast trocken», sagt Badovini. «Es war schwierig, in der kurzen Zeit das richtige Gefühl zu entwickeln.»

Seit Ducati die Balance der 1199 Panigale R massiv geändert hat, klagen die Ducati-Piloten weniger. «Zum ersten Mal konnten wir unsere Änderungen im Trockenen ausprobieren», bemerkt der 28-Jährige. «Der Startplatz ist nicht so schlecht, wenn man das bedenkt. Es ist aber schwer einzuschätzen, wie sich die Rennen entwickeln werden.»

Checa-Ersatz Michele Pirro schied nach einem Sturz in der Superpole 1 aus und geht als Zehnter in die beiden morgigen Rennen. Für einen hauptberuflichen MotoGP-Testfahrer keine schlechte Leistung. Sein Abflug per Highsider war einer der härteren Sorte. «Ich bin auf einer kleinen Pfütze ausgerutscht und habe mir schwer den Rücken angeschlagen, auch den Ellbogen. Zum Glück ist es nichts weiter schlimmes, nur Prellungen», stöhnt Pirro. «Der Sturz war echt schade, denn das hätte in der Superpole gut laufen können. Aus der vierten Reihe werden die Rennen nicht einfach, aber ich werde mein Bestes geben.»

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