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Francis Batta: «Ein Italiener ist besser für Ducati»

Von Ivo Schützbach
Alstare-Chef Francis Batta (re.): «Eine Frage der Kultur»

Alstare-Chef Francis Batta (re.): «Eine Frage der Kultur»

Alstare-Chef Francis Batta ist über die Verpflichtung von Gigi Dall’Igna bei Ducati erfreut. «Es braucht einen starken Mann», sagt der Belgier.

Noch-Ducati-Rennchef Bernhard Gobmeier und Alstare-Teameigentümer Francis Batta wurden in ihrer zehnmonatigen Zusammenarbeit in der Superbike-WM keine Freunde fürs Leben. Mit fehlender Sympathie hat das nichts zu tun, es lag am Selbstverständnis der beiden Parteien. Während für Ducati Alstare ausführende Kraft ist, hätte Batta gerne mehr Kompetenz und Verantwortung, was die Entwicklung der erfolglosen Ducati 1199 Panigale betrifft.

Ab dem 11. November 2013 übernimmt Gigi Dall’Igna den Posten des General Managers bei Ducati Corse und löst Gobmeier ab. «Es ist offensichtlich, dass Ducati einen starken Mann braucht, um neue Strategien zu entwickeln und um eine andere Art des Denkens und der Verwaltung zu etablieren», meint Batta.

Der Belgier sagt es nicht; aber Gobmeier hält er nicht für diese Person. Batta: «Ich glaube, dass es besser ist, auf diesem Posten einen Italiener zu haben. Das ist eine Frage der Kultur. Gobmeiers Rolle war schwierig. Auch, weil ein Jahr nicht ausreicht, um die komplexen Strukturen in einer Firma wie Ducati zu verstehen.»

Ob Batta mit Dall’Igna besser fahren wird? Bei Aprilia führt der ziegenbärtige Zigarrenraucher ein eisernes Regiment, alle Entwicklungen werden in-house erledigt. Auf ein Partner-Team verzichtet Aprilia. Es darf bezweifelt werden, dass ausgerechnet Dall’Igna Alstare mehr Entwicklungskompetenz einräumt.

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