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Ducati-Desaster: Stürze und Startverbot für Davies

Von Ivo Schützbach
Dem ersten Sieg mit der 1199 Panigale hechelt Ducati weiter hinterher. Bei der Superbike-WM in Laguna Seca wurde Davide Giugliano im ersten Lauf Vierter, sonst hagelte es Enttäuschungen. Chaz Davies neben der Kappe.

Dank den Startplätzen 3 und 4 von Chaz Davies und Davide Giugliano herrschte bei Ducati vor den Rennen Zuversicht, dass in Laguna Seca endlich der erste Sieg mit der 1199 Panigale gelingt, der erste Sieg seit Oktober 2012!

Doch Giugliano machte sich das Leben mit miserablen Starts selber schwer, Davies stürzte im ersten Lauf und wurde für den zweiten vom Rennarzt aus dem Verkehr gezogen. «Der Sturz war komisch, ich habe nichts anders gemacht als sonst auch», erzählte der Waliser. «Mir rutschte das Hinterrad weg und ich landete auf dem Kopf.»

Davies meinte, er wäre für das zweite Rennen fit, der Rennarzt sah das anders und sprach ein Startverbot aus. «Wohl deswegen, weil ich anfänglich etwas durcheinander und desorientiert war», bemerkte der Supersport-Weltmeister von 2011. «Eine riesige Enttäuschung für mich. Ich fühlte mich okay und wollte fahren.»

Giugliano wurde im ersten Rennen hinter Marco Melandri, Sylvain Guintoli (beide Aprilia) und Tom Sykes (Kawasaki) Vierter, im zweiten lag das Podest zum Greifen nahe, doch der heißblütige Italiener schmiss seine Ducati in der Corkscrew weg. «Ich war der schnellste Fahrer auf der Strecke und hatte eine gute Siegchance», jammerte der 24-Jährige. «Als ich zu Sykes aufschloss, wollte ich ihn gleich attackieren. Um nicht auf ihn aufzulaufen, wich ich nach rechts aus und kam auf die Kerbs – dann flog ich ab.»

Seine Ducati lag in der steilen Bergabpassage mitten auf Strecke, Fans und Fahrer hatten Glück, dass das nicht zum dritten Rennabbruch führte.

Sykes gewann das zweite Rennen und führt die Weltmeisterschaft mit 325 Punkten weiterhin souverän an. Davies und Giugliano liegen mit 159 und 153 Punkten auf den Gesamträngen 6 und 7.

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