MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jonathan Rea bei Kawasaki-Debüt auf Pole-Position

Von Ivo Schützbach
Jonathan Rea: «Die Superpole endete seltsam»

Jonathan Rea: «Die Superpole endete seltsam»

Als die Superpole der Superbike-WM auf Phillip Island drei Minuten vor Ende abgebrochen wurde, lag Kawasaki-Werksfahrer Jonathan Rea an der Spitze. Er fuhr seine Bestzeit mit Rennreifen.

Wegen des Sturzes von David Salom (Pedercini Kawasaki) wurde die Superpole zuerst unterbrochen und wenig später abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatten von den Spitzenfahrern nur Chaz Davies (Aruba Ducati) und Nico Terol (Althea Ducati) einen Qualifyer-Reifen aufgezogen. Doch weil sie ihre beste Zeit in jener Runde fuhren, in der mit roter Flagge abgebrochen wurde, strich die Rennleitung diese. In jenem Moment wäre das Startplatz 1 und 2 für Ducati gewesen.

Die Fahrer in den ersten zwei Startreihen fuhren ihre Bestzeit allesamt auf Rennreifen, sie wollten den Qualifyer in den letzten Minuten einsetzen – die gestrichen wurden.

So kam Kawasaki-Werksfahrer Jonathan Rea bei seinem Debüt auf der ZX-10R unerwartet zu Startplatz 1. «Die Session hat seltsam geendet», räumt der Nordire ein. «Ich habe mit dem Rennreifen einen guten Job abgeliefert, die Kawasaki funktionierte bei den hohen Temperaturen sehr gut. Im vierten Training ist mir mit der Abstimmung der Durchbruch gelungen.»

Rea hätte sich mit den Gegnern gerne in einem finalen Showdown gemessen: «Gerne hätte ich den Qualifyer benützt, die Kawasaki läuft mit ihm super. Ich hätte schnell sein können... Unglücklicherweise bekam ich keine Chance ihn zu probieren. Aber ein besseres Resultat hätte ich nicht holen können.»

Für die Rennen am Sonntag rechnet sich der WM-Dritte von letztem Jahr viel aus. «Ich sehe sechs Fahrer, die wirklich stark sein werden. Zu Beginn wird es hoch hergehen, der wichtige Teil sind aber die letzten fünf Runden. Ich erinnere an Laverty letztes Jahr: Nach zehn Runden dachte niemand, dass er das Rennen in den Top-5 beendet. Aber seine Reifen funktionierten auch zum Schluss und er gewann.»

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