MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Yoshimura Suzuki mit Noriyuki Haga und Josh Brookes

Von Helmut Ohner
Noriyuki Haga fährt für Yoshimura Suzuki das 8h-Rennen in Suzuka

Noriyuki Haga fährt für Yoshimura Suzuki das 8h-Rennen in Suzuka

Yoshimura Suzuki Shell Advance verpflichtet neben Takuya Tsuda die beiden Superbike-WM-Erfahrenen Noriyuki Haga und Joshua Brookes ins Acht-Stunden-Rennen von Suzuka.

Wie nirgends sonst geht es beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka für die japanischen Motorradhersteller um Ruhm und Ehre. Für das Team Yoshimura Suzuki Shell Advance sollen die beiden Japaner Takuya Tsuda und Noriyuki Haga sowie der Australier Josh Brookes beim «39th Coca-Cola Zero Suzuka 8-Hour Race»gegen die Werks-Teams von Honda, Yamaha und Kawasaki die Kastanien aus dem Feuer holen.

Mit 43 Siegen in der Superbike-Weltmeisterschaft ist Noriyuki Haga in seiner japanischen Heimat längst zur Rennfahrerikone aufgestiegen. Trotz seiner bereits 41 Jahre gehört er immer noch zu den schnellsten Fahrern im Teilnehmerfeld. Im Vorjahr erreichte «Nitronori» an der Seite seiner Landsleute Yukio Kagayama und Ryuichi Kiyonari hinter dem Yamaha Factory Team und F.C.C. TSR Honda den dritten Rang. Vor 20 Jahren konnte sich der Draufgänger gemeinsam mit dem Amerikaner Colin Edwards in die Siegerliste eintragen.

2013 bestritt Joshua Brookes für Yoshimura Suzuki schon einmal das Acht-Stunden-Rennen. Obwohl er damals beim Versuch eine Zeitstrafe wegen Überschreitung des Speedlimits in den Boxen wettzumachen einmal zu Boden musste, steuerte er damals die Suzuki GSX-R1000 auf den zweiten Platz. Jetzt erinnerten sich die Teambosse an den Kampfgeist des Australiers, der diese Saison mit mäßigem Erfolg für Milwaukee BMW die Superbike-WM fährt, und verpflichteten den Bristischen Superbike-Meister 2015.

Seit drei Jahren steht Takuya Tsuda bei der All Japan Championship und dem Acht-Stunden-Rennen in Suzuka in Diensten von Yoshimura Suzuki, die mit den beiden Amerikanern Wes Cooley und Mike Baldwin 1978 die erste Auflage des prestigeträchtigen Langstrecken-Klassikers für sich entscheiden konnten. Der Japaner zeigte sich in letzter Zeit sowohl fahrerisch, als auch mental stark verbessert und ist heiß darauf, dieses Jahr wenigstens eine Podiumsplatzierung zu erreichen.

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