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Greg Hancock: Jetzt ist Bronze möglich!

Von Ivo Schützbach
Nach seinem Sieg in Daugavpils hat Greg Hancock wieder berechtigte Hoffnungen auf die Bronzemedaille in der Speedway-WM.

Tai Woffinden und Emil Sayfutdinov sind in dieser Saison eine Klasse für sich. Alles deutet darauf hin, dass die beiden Youngsters den Titel in der Speedway-Weltmeisterschaft in den drei verbleibenden Rennen unter sich ausmachen werden. Spannend wird es um Rang 3: Greg Hancock fehlen nach seinem viel umjubelten GP-Sieg in Lettland nur noch sieben Punkte auf den drittplatzierten Jaroslaw Hampel. Die Dänen Niels-Kristian Iversen und Nicki Pedersen liegen zwischen Hampel und Hancock, Bronze ist auch ihr Ziel.

16 ½ Monate musste Greg Hancock auf seinen jüngsten GP-Sieg warten, letztmals triumphierte er am 31. März 2012 in Auckland . In Daugavpils zeigte der 43-Jährige eine dermaßen überzeugende Leistung, besonders seine Starts rangen den Konkurrenten offene Münder ab, dass es nicht einen gab, der ihm den dritten Sieg in Lettland nach 2006 und 2009 nicht gönnte.

«Dass mir nur noch sieben Punkte zu Rang 3 fehlen, bedeutet mir alles», sagte der letztjährige WM-Dritte Hancock. «Meine Saison ist schwierig. Der Start in Neuseeland war gut, danach versuchte ich meine Form zu halten. Dann warf mich der Sturz in Bromberg wirklich weit zurück. Sich von Rückschlägen zu erholen, ist immer schwierig. Und das war einer der größeren in den letzten Jahren.»

«Jetzt fühle ich mich wieder wohl auf dem Motorrad», unterstrich der zweifache Weltmeister. «Ich bin sorgenfrei. Jetzt kommen noch drei sehr wichtige Grands Prix. Wenn ich alles auf die Reihe bekomme, kann ich im Kampf um Bronze mitreden.»

Hancock gewann in Daugavpils bereits seinen 17. Grand Prix, von den bisherigen fünf in Lettland hat er drei als Erster beendet: «Ich liebe diese Strecke. Bis in die erste Kurve ist es wie bei einem Dragster-Rennen, der Weg ist lang. Doch ich habe gute Motorräder und ein gutes Gefühl für solche Bahnen. Ich bin mit viel Selbstbewusstsein nach Lettland gekommen. Aber man weiß nie, wie es laufen wird.»

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