MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Federico Caricasulo nach Horrorcrash: «Bin okay»

Von Kay Hettich
Federico Caricasulo ist vergleichsweise glimpflich davongekommen

Federico Caricasulo ist vergleichsweise glimpflich davongekommen

Beunruhigend wenige Informationen drangen nach dem schlimmen Unfall im Rennen der Supersport-WM auf dem Lausitzring nach außen, der einen Abbruch zur Folge hatte. Pechvogel Federico Caricasulo (Yamaha) ist aber wohlauf.

Als Lucas Mahias in Runde 17 seinem gestürzten Yamaha-Teamkollegen Federico Caricasulo mit Wucht am Rücken traf, wurden Erinnerungen an ähnliche Vorfälle wie den tödlichen Unfall von Marco Simoncelli 2011 in Sepang oder Craig Jones 2008 in Brands Hatch wach.

Und erst vor wenigen Wochen entkam Chaz Davies mit Glück einer Lähmung, als er in einer identischen Situatiuon von Jonathan Rea torpediert wurde – der Ducati-Pilot brach lediglich zwei Wirbelfortsätze.

Auch auf dem Lausitzring ist die Superbike-Serie einer Katastrophe entkommen: Caricasulo geht es den Umständen entsprechend gut. Bei der Untersuchung im Medical-Center wurde lediglich eine leichte Gehirnerschütterung sowie Prellungen diagnostiziert.

«Ich hatte echt Glück, ich bin soweit okay. Es hätte schlimm ausgehen können», sagte der Italiener. «Dennoch bin ich auch glücklich darüber, dass ich im Rennen vorne an der Spitze mitfahren konnte. Der Speed für den Sieg war da. Leider hatte ich dann Pech, als ich im Kampf gegen Kenan gestürzt war.»

Übrigens: Anders als von vielen vermutet, traf Sofuoglu keine Mitschuld am Sturz von Caricasulo. Es gab keinen Kontakt.

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