MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Randy Krummenacher: Suzuka-Verzicht wegen Schulter-OP

Von Ivo Schützbach
Randy Krummenacher: Verletzung ist für ihn keine Ausrede

Randy Krummenacher: Verletzung ist für ihn keine Ausrede

Am 31. Juli 2016 wollte Supersport-WM-Pilot Randy Krummenacher erstmals den Langstrecken-Klassiker «Suzuka Eight Hours» bestreiten. Stattdessen hat er sich nun entschieden, seine lädierte Schulter richten zu lassen.

«Über die Jahre mit dem Grand Prix in Motegi habe ich immer mehr japanische Fans bekommen», erzählte Randy Krummenacher SPEEDWEEK.com, als wir im März exklusiv von seinen Suzuka-Plänen berichteten. «Von denen sind einige wirklich voll abgefahren. Als ich ihnen letztes Jahr erzählt habe, dass ich dieses Jahr nicht bei ihnen fahren werde, haben sie geweint – ich war total überfordert. Das sind Riesenfans. Ich habe ihnen dann gesagt, dass ich schaue, dass ich Suzuka fahre.»

Daraus wird nichts. Bei seinem Trainingssturz in Assen Mitte April brach Krummi in der Schulter jenes Knochenstück ab, an dem die Bänder hängen. Am Dienstag (21. Juni) nach Misano lässt sich der WM-Zweite in Zürich in der Schulthess-Klinik operieren.

«Um in Suzuka zu starten ist das zu kurz, aber perfekt für den Lausitzring», hielt der Schweizer fest. Weil die Supersport-WM beim US-Rennen in Laguna Seca am 10. Juli nicht dabei ist, erstreckt sich die Sommerpause über unerträgliche drei Monate bis Mitte September. «Vor Lausitz gehe ich zum Testen, für das Rennen werde ich bereit sein.»

Krummenacher hat bislang kaum über seine Verletzung gesprochen, die Rennen in Assen, Imola, Sepang und Donington Park fuhr er mit lädierter Schulter. «Ich will das nicht als Ausrede nehmen», bemerkte der 26-Jährige. «Ich kämpfe und unternehme alles, damit ich möglichst so fahren kann, dass ich nicht daran denke. Ich hatte in Donington meinen eigenen Physiotherapeuten dabei, wir geben alles. Auf einer körperlich so anspruchsvollen Strecke hat die Schulter nicht gerade geholfen.»

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