MotoGP: Ducati-Erfolg kam nicht vom Motor

Alex Palou Steckbrief

Alex Palou

Alex Palou

Rennfahrer
  • Vorname: Alex
  • Nachname: Palou Montalbo
  • Webseite: https://alex-palou.com/en/
  • Twitter: AlexPalou
  • Nationalität: Spanien
  • Geburtsdatum: 01.04.1997 in Sant Antoni de Vilamajor, Spanien (27 Jahre, 3 Monate und 19 Tage)

Über Alex Palou

Letzte Aktualisierung:
2015 und 2016 trat in der GP3-Serie (heute Formel 3) ein junger Spanier an: Alex Palou. Gegen heutige GP-Piloten wie Charles Leclerc, Alex Albon, Nyck de Vries oder Esteban Ocon konnte sich Palou aber nicht oft in Szene setzen, er wurde 2015 Gesamtzehnter, ein Jahr später nur 15.

Zeitsprung: 2021 eroberte Palou in seiner zweiten IndyCar-Saison sensationell den Meistertitel. Die Folge: McLaren wurde auf den inzwischen 25-Jährigen aufmerksam, Alex testete mehrfach für den Traditionsrennstall und ist für 2023 als Reservefahrer für Lando Norris und Oscar Piastri verpflichtet worden. Die Tür zur Formel 1 ist trotz der Karriere in Amerika offen.

Palou sattelte 2014 vom Kartsport um in den Einsitzer-Rennwagen. Für Campos Racing trat er in der Euroformula Open an und schloss die Saison als Dritter ab. Palou blieb Campos treu, wechselte jedoch in die GP3. Ergebnis: Sieg beim Finale 2015 in Abu Dhabi, Rang 2 in England 2016. Aber das blieben die Highlights.

Palou wich in die Formel Renault 3.5 aus, ging in die europäische Formel 1 zurück, dann wurde ihm klar – der Weg in Europa ist derzeit schwierig. Zeitweise trat er in Japan an (Super Formula-Gesamtdritter 2019), aber er sah seine Zukunft nicht in Asien. Im Juli 2019 testete er für Dale Coyne ein IndyCar und hinterliess dabei einen sehr guten Eindruck.

In seiner ersten vollen IndyCar-Saison 2020 stand er schon im dritten Rennen auf dem Siegerpodest, als Dritter in Road America. Daraufhin holte ihn Erfolgs-Teamchef Chip Ganassi, und Palou bedankte sich mit dem Meistertitel – 16 Rennen, acht Podestplatzierungen, drei Siege, Champion, so geht das.

2022 lief es nicht ganz so glatt: nur ein Saisonsieg, fünfter Schlussrang. Dazu kam ein Streit mit Chip Ganassi: Palou hatte bei McLaren unterzeichnet, aber ein Gericht befand, das Abkommen mit Ganassi sei bindend. Palou bleibt für 2023 daher im IndyCar-Sport, darf für McLaren aber in der Formel 1 testen und – sofern es keine Terminkollision gibt – einspringen, sollten Piastri oder Norris unpässlich sein.

Palou hat 2022 im Rahmen des Entwicklungsprogramms von McLaren an privaten Tests für McLaren in Barcelona und auf dem Red Bull Ring teilgenommen, im Rahmen des USA-GP auf dem Circuit of the Americas (COTA) bei Austin (Texas) nahm er am freien Freitagtraining teil.

Der Spanier sagte: «Es ist aufregend, dass ich als Reservefahrer Teil der McLaren-Mannschaft werde. Ich freue mich auf die Arbeit in der kommenden Saison.»

McLaren-CEO Zak Brown: «Wir sind mit dieser Lösung sehr happy. Alex hat bei den privaten Tests und beim Training in Austin einen hervorragenden Eindruck gemacht. Seine Erfolge in der IndyCar-Serie sprechen für sich. Daher wollten wir seine Rolle bei uns ausbauen.»

Der Weg zum Stammfahrer ist Palou allerdings für eine Weile verwehrt: Lando Norris ist bis Ende 2025 unter Vertrag, mit Oscar Piastri wurde im Sommer 2022 ein Mehrjahresabkommen unterzeichnet, ohne auf die Laufzeit des Vertrags einzugehen.

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