MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jubiläumstag am alten Sachsenring mit letztem Sieger

Von Thorsten Horn
Manfred Fischer bei der Streckenvisite

Manfred Fischer bei der Streckenvisite

Wie das Leben manchmal so spielt, war Manfred Fischer auf den Tag genau 30 Jahre nach seinem geschichtsträchtigen Sieg auf dem alten Sachsenring wieder in Hohenstein-Ernstthal.

Am 8. Juli 1990 fand das letzte Rennen auf dem damaligen Straßenkurs in Sachsen statt. Nach dem Mauerfall erstmals am Start war auch die Klasse Superbike. Manfred Fischer, «Mr. Superbike» Peter Rubatto und Michi Rudroff drückten der Veranstaltung ihren Stempel auf und belegten in dieser Reihenfolge die ersten drei Plätze. Nun kam Manfred Fischer wieder zum Ring, um sich am Donnerstag und Freitag als Instruktor auf der neuen modernen Anlage in ein Rennstreckentraining einzubringen.

«Ich verspüre eine große Emotion. 30 Jahre ist der große Tag inzwischen her, der für mich natürlich super, aber auch ein tolle Veranstaltung für die ganzen Fans war. Jetzt bin ich auf den Tag genau 30 Jahre später wieder hier – das berührt mich schon stark», beschrieb der 61-jährige Hanauer seinen Gemütszustand gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich werde bis heute von vielen Leuten, die damals dabei waren, immer wieder darauf angesprochen. Viele haben mich angerufen, eine SMS geschickt oder Ähnliches. Ehrlich gesagt, bis vorige Woche hatte ich dieses Jubiläum gar nicht so richtig auf der Schleife. Durch das Geschäft und die Arbeit, die man jeden Tag hat, und den ganzen Zirkus mit dem Virus, läuft die Zeit gerade ein bisschen anders. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich nicht jeden Tag auf irgendwelche Daten schaue, aber ich wusste schon, es ist irgendwie Anfang Juli. Ich denke, dass ich das selbst mitgekriegt hätte: ‚Mensch, da war doch was an diesem Tag.‘ Aber ich muss gestehen, dass mir da jemand zuvorgekommen ist.»

Nach einer Runde über den noch im öffentlichen Verkehr befahrbaren Teil der alten Strecke meinte er: «Das war wieder einmal herrlich. Ich habe den Streckenverlauf eins zu eins in Erinnerung und kann die Bremspunkte noch exakt herbeten. Zudem ist so manche Erinnerung am Rande schnell wieder wach geworden. Ich habe viele Fans in Hohenstein-Ernstthal, und ich fühle mich hier auch ein bisschen wie zu Hause. Das ist einfach ein qualifiziertes Volk, die Sachsen. Es sind begeisterte Menschen, die viel über den Sport und auch über mich wissen. Hier im Fahrerlager haben mich schon wieder einige besucht. Das ist echt dufte.»

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