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Supermoto-ÖM Melk: Rudi Bauer brauchte sechs Anläufe

Von Alfred Domes
Rudi Bauer ist zum ersten Mal S1-Champion

Rudi Bauer ist zum ersten Mal S1-Champion

Während sich die WM- und EM-Fahrer in Melk das Hauptprogramm teilten, ging an der Nebenfront die Supermoto-ÖM über die Bühne. Die Spannung über den Titelgewinn zog sich bis zum letzten Lauf hin.

Bereits am Samstag fuhr man den ersten Lauf, der in der Reihenfolge Rudi Bauer, Manuel Hagleitner und Andreas Buschberger ausging. Damit konnte Bauer seinen Vorsprung auf Hagleitner geringfügig ausbauen, während Buschberger nachträglich disqualifiziert wurde.

Der Konter folgte tags darauf. Bei hochsommerlichen Temperaturen holte der Salzburger Buschberger aus und rang dem Oberösterreicher Bauer die anfängliche Führung ab. Wie auf Schienen zog das Quartett seine Runden und wurde in der Reihenfolge Buschberger, Bauer, Hagleitner, Gattinger abgewinkt.

Für Bauer galt nun die Devise, bei einem Sieg von Hagleitner im letzten Rennen zumindest Sechster zu werden. Mit einem taktischen Rennen («ich möchte auf keinen Fall zu weit abgehängt werden») ging das Kalkül für Bauer auf. Buschberger fuhr vorneweg und Hagleitner wurde Zweiter vor Bauer. Damit holte sich Bauer im sechsten Anlauf zum ersten Mal den ÖM-Titel in der S1-Klasse.

Ergebnisse Supermoto-ÖM Melk/A:

1. Lauf: 1. Rudi Bauer, KTM. 2. Manuel Hagleitner, KTM. 3. Robert Gattinger, KTM. 4. Bernhard Hitzenberger, Yamaha. 5. Manuel Stehrer, Husqvarna.

2. Lauf: 1. Andreas Buschberger, Husqvarna. 2. Bauer. 3. Hagleitner. 4. Gattinger. 5. Stehrer.

3. Lauf: 1. Buschberger. 2. Hagleitner. 3. Bauer. 4. Gattinger. 5. Hitzenberger.

ÖM-Endstand: 1. Bauer, 335 Punkte. 2. Hagleitner 326. 3. Buschberger 275. 4. Hitzenberger 261. 5. Gattinger 189.

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