MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Justin Barcia (Yamaha/P7): «Hatte höllische Schmerzen»

Von Thoralf Abgarjan
Justin Barcia betrieb in Oakland Schadensbegrenzung

Justin Barcia betrieb in Oakland Schadensbegrenzung

Nach seinem Horror-Crash in Anaheim betrieb Justin Barcia (Yamaha) beim 4. Lauf zur Supercross-WM in Oakland Schadensbegrenzung. Mit Rang 7 fiel Barcia in der Tabelle auf Rang 5 zurück.

Durch die Zuschauermassen des Angel Stadiums von Anaheim ging ein Raunen, als Justin Barcia in mehreren Metern Höhe von seinem Motorrad absprang, zu Boden stürzte und regungslos bäuchlings auf der Strecke liegenblieb.

Wie durch ein Wunder zog sich Barcia bei diesem brutalen Abflug keine Brüche zu, aber die heftige Prellung des Steißbeins verursachte heftige Schmerzen. Trotzdem wollte der Yamaha-Werksfahrer, der das Saisoneröffnungsrennen in Anaheim gewonnen hatte, unbedingt in Oakland starten. Von Anfang an war jedoch klar: Hier geht es allein um Schadensbegrenzung, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren.

«Es war mental besonders schwierig», erklärte Barcia. «Trotz der Schmerzen und der Begleitumstände blieb ich optimistisch und wollte das Beste aus der Situation machen. Aber es war ein verrücktes Rennen für mich. Der Kurs war schwierig, besonders die Whoops. Ich führte von Anfang bis Ende einen Kampf gegen die Schmerzen.»

Mit Rang 7 konnte Barcia am Ende dann auch halbwegs leben. In der Tabelle ist der 26-Jährige zwar von Platz 4 auf Rang 5 zurückgefallen, aber mit 11 Punkten Rückstand zur WM-Spitze und noch 13 zu absolvierenden Rennen ist noch alles drin.

«Es hätte schlimmer laufen können», weiss Barcia. «Nach dem Crash dachte ich zuerst, dass ich in Oakland gar nicht starten kann. Dann hoffte ich, zumindest ein paar Punkte retten zu können. Ich hoffe, dass ich in dieser Woche wieder etwas besser trainieren kann und meinen Körper wieder auf Vordermann bringe.»

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