MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Suzuki Endurance: Holpriger Start in die neue Saison

Von Helmut Ohner
Der Blick der Piloten sagt mehr als tausend Worte

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Mit Rang 7 beim Saisonauftakt der Endurance-Weltmeisterschaft 2017/2018 gelang dem 15-fachen Weltmeister Suzuki Endurance für seine hohen Ansprüche ein bescheidenes Ergebnis.

Seit Teamchef Dominique Méliand vor dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans das Zepter wegen seiner Erkrankung aus der Hand geben musste, ist aus dem Seriensieger Suzuki Endurance ein Mitläufer geworden. Immer wieder verhinderten technische Schwierigkeiten den Erfolg. Ein dritter Rang im Acht-Stunden-Rennen auf dem Slovakiaring war die magere Ausbeute für das siegverwöhnte Team.

Auch der Einsatz der neuen GSX-R1000 beim Bol d’Or 2017 in Le Castellet änderte nichts an den enttäuschenden Resultaten des 15-fachen Langstrecken-Weltmeisters.

Der vierte Startplatz von Vincent Philippe, Etienne Masson und dem neu zum Team gestoßenen Gregg Black ließ die Hoffnung aufkeimen, dass der Vorjahressieg wiederholt werden könnte. Der Rückstand von 0,378 Sekunden auf Pole-Setter SRC Kawasaki hielt sich in Grenzen. Auf Platz 2 hatte man lediglich 72 tausendstel Sekunden eingebüßt.

Vorübergehend lag die Suzuki-Mannschaft während der 81. Auflage des Langstreckenklassikers sogar in Führung, bevor man von einigen Problemen heimgesucht wurde. Neben zwei Stop-and-go-Strafen, weil ein Mechaniker bei einem Boxenstopp den seit der Saison 2017/2018 vorgeschriebenen Helm nicht aufgesetzt hatte und einmal das Motorrad nicht auf der dafür vorgesehenen Zone wurde, riss einmal die Kette.

Alles vermeidbare Fehler, die in den hartumkämpften Rennen den Unterschied zwischen siegen und verlieren ausmachen und man sich bei der Anwesenheit von Méliand in den Boxen nicht vorstellen kann.

Mit 13 Runden Rückstand auf den Sieger GMT94 Yamaha mussten Philippe, Masson und Black froh sein, wenigstens den siebenten Platz - gerade einmal etwas mehr als eine halbe Minute vor dem schnellsten Superstock-Team - über die Ziellinie gebracht zu haben.

Bis zum zweiten Lauf der Endurance-Weltmeisterschaftssaison 2017/2018, dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans Mitte April 2018, hat die Equipe rund um Interims-Teamchef Dominique Hébrand jetzt ausreichend Zeit, um die Kinderkrankheiten am neuen Motorrad auszumerzen, die Abläufe im Team neu zu justieren und wieder als ernstzunehmender Sieganwärter zurückzukommen.

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