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Renault-Star Nico Hülkenberg: «Besser geht's nicht»

Von Vanessa Georgoulas
Das Ende eines guten Tages: Nico Hülkenberg stellt seinen Renault im Parc Fermé ab

Das Ende eines guten Tages: Nico Hülkenberg stellt seinen Renault im Parc Fermé ab

Nico Hülkenberg sicherte sich in Sotschi mit einer starken Qualifying-Leistung den achten Platz. Der Renault-Hoffnungsträger erklärte hinterher, warum er dennoch einen schwierigen Grand Prix erwartet.

Nico Hülkenberg sorgte schon zu Beginn des Top-10-Qualifyings für Unterhaltung. Der Renault-Pilot, der mit einem umfangreichen Aerodynamik-Update ausrücken darf, lieferte sich auf der Aufwärmrunde ein kleines Duell mit Mercedes-Star Lewis Hamilton. Schliesslich setzte er sich gegen den Silberpfeil durch und nahm seine erste schnelle Runde in Angriff. Der dreifache Champion fühlte sich vom Deutschen nicht gestört und erklärte nach dem Abschlusstraining, dass es dazu schon mehr bedarf.

Hülkenberg erklärte seinerseits: «Ich war etwas zu schnell und habe dabei etwas zu viel Hitze in die Gummis gepumpt. Wir hatten uns gesagt, dass wir eine schnelle Outlap machen und dann gleich einen schnellen Versuch starten. Lewis will normalerweise auch eine grössere Lücke zum Vordermann haben, deshalb hatte ich früh versucht, an ihm vorbeizuziehen. » Er betonte aber auch: «Das hat zwar etwas Grip gekostet, aber beim zweiten Versuch hat dann alles geklappt.»

Der 29-Jährige sicherte sich mit 1:35,285 min den achten Startplatz. «Besser geht's nicht, zumindest nicht mit dem Paket, das wir derzeit haben. Das war also ein zufriedenstellender Nachmittag», fasste er zusammen. Und er verriet: «Für mich war es keine Überraschung, dass die Williams hier schnell sind. Force India sah gestern sehr stark aus, heute etwas weniger. Aber dennoch erwarte ich einen harten Kampf, denn es ist sehr knapp zwischen uns beiden.»

Als ein Journalist ihn fragte, ob ein Platz in den Top-5 möglich wäre, musste Nico lachen: «Das wäre sehr optimistisch, wahrscheinlich ein bisschen zu optimistisch. Wir müssen sicherstellen, dass wir ein, zwei Punkte holen, dann haben wir schon viel erreicht. Das Rennen wird bestimmt nicht einfach, das ist sicher die grössere Herausforderung für uns.»

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