Formel 1: Hohn von Christian Horner

Felipe Nasr: Formel-1-Comeback unwahrscheinlich

Von Vanessa Georgoulas
Immer noch auf Cockpit-Suche: Felipe Nasr

Immer noch auf Cockpit-Suche: Felipe Nasr

Nach zwei Jahren musste Felipe Nasr sein Sauber-Cockpit zum Ende der Saison 2016 hin räumen. Seither versuchte der Brasilianer, wieder in den GP-Zirkus zurückzukehren. Doch er weiss selbst: Ein Comeback wird schwierig.

Wie heisst es doch so schön: In der Formel 1 kann alles passieren – und für gewöhnlich tut es das auch. Der Spruch der britischen Formel-1-TV-Legende Murray Walker dürfte ein Trost für den seit dem vergangenen Jahr arbeitslosen GP-Piloten Felipe Nasr sein. Denn der Brasilianer befindet sich seit seinem Sauber-Abgang auf Cockpit-Suche – wenn auch nicht ausschliesslich in der Formel 1, wie er verrät.

Im Globo-Interview zählt der 25-Jährige auf: «Ich habe einen Prototypen der amerikanischen IMSA-Serie getestet, mich mit einigen Formel-E-Teams ausgetauscht und einige Sessions im Simulator ausprobiert. Ausserdem habe ich der IndyCar-Serie in Watkins Glen einen Besuch abgestattet.»

Letzteres kam durch eine Einladung von Landsmann Helio Castroneves zustande, wie Nasr weiter erzählt: «Er hat mich mit vielen Leuten in der IndyCar-Serie zusammengebracht.» Gerüchten zufolge mit Erfolg: Der frühere Sauber-Mann soll im nächsten Monat einen Test in einem IndyCar-Renner absolvieren.

Nasr verpasst es auch nicht, die Werbetrommel für sich selbst zu rühren. «Egal, um welche Serie es sich handelt, ich denke, ich habe das Zeug, um im nächsten Jahr in einem konkurrenzfähigen Team zu fahren», erklärt er selbstbewusst. Und er verrät auch, dass sein Manager Steve Robertson – der auch Ferrari-Star Kimi Räikkönen unter seinen Fittichen hat – mit einigen Formel-1-Teams gesprochen habe.

Der 39-fache GP-Pilot weiss aber auch, dass es alles andere als einfach wird, wieder im GP-Zirkus Fuss zu fassen. «Entweder du hast von Anfang an einen Autokonzern im Rücken oder du bringst ein Investment mit, um in einem der Privatrennställe unterzukommen. Natürlich hilft es da auch nicht, dass sich unser Land in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befindet. Realistisch gesehen investiert derzeit keiner in irgendein Projekt.»

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