Formel 1: Strafe bleibt – Einwand abgewiesen

Kimi Räikkönen: «Kein Grund für Schuldzuweisungen»

Von Rob La Salle
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Ferrari-Star Kimi Räikkönen fehlte beim Malaysia-GP in der Startaufstellung, weil er von der Technik ausgebremst worden war. Trotzdem bleibt der Iceman gewohnt cool und betont, dass er keinem im Team Schuld dafür gibt.

Für Kimi Räikkönen war der Malaysia-GP vorbei, bevor er überhaupt begonnen hatte. Denn der Finne erlebte auf dem Weg zur Startaufstellung Probleme mit seiner Antriebseinheit, die einen Start des Qualifying-Zweiten unmöglich machte. Obwohl er damit zum ersten Mal seit Indianapolis 2005 noch vor dem Löschen der Startampel-Lichter aufgeben musste, bleibt der Weltmeister von 2007 entspannt.

«Ich bin mir sicher, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen werden, das sollte uns keine Sorgenfalten bereiten», erklärte er im Fahrerlager von Sepang gelassen. Und er betonte auch gleich, dass er seiner Mannschaft keinen Vorwurf macht. Mit Blick auf die Mechaniker und Ingenieure, die bis zur letzten Minute versucht hatten, den roten Renner wieder ordentlich in Gang zu bringen, hielt Kimi fest: «Sie haben sicherlich nichts falsch gemacht, denn das Auto lief im Qualifying und auch davor perfekt.»

«Das Problem tauchte ganz plötzlich auf und es besteht kein Grund dazu, irgendwelche Schuldzuweisungen zu machen», erklärte der 20-fache GP-Sieger gewohnt gelassen. «Wir haben in Malaysia ganz offensichtlich ein sehr schwieriges Wochenende erlebt, aber keiner kann dafür verantwortlich gemacht werden.»

Auf die Frage, ob ihn die vielen Sorgen der Scuderia am 15. Rennwochenende des Jahres beunruhigen, winkte der 37-Jährige ab: «Nicht wirklich. Natürlich ist es schlecht für uns, denn wir hatten nicht damit gerechnet. Schliesslich hatten wir in Sepang bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Probleme mit den Autos. Und dann hatten wir zwei grössere Sorgen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Nun müssen wir den Grund dafür finden.»

Räikkönen stellte auch gleich klar, dass er keine Strafversetzungen wegen des Einsatzes neuer Motor-Komponenten fürchtet: «Ich glaube nicht, dass wir neue Teile hinnehmen müssen, denn wir haben unsere letzten Antriebseinheiten noch nicht eingesetzt, ausserdem glaube ich nicht, dass der Motor die Ursache für unsere Malaysia-Sorgen war. Ich glaube, dass alles in Ordnung ist und erwarte diesbezüglich also keine Probleme.»

Mit Blick auf Suzuka erklärte der 88-fache GP-Podeststürmer: «Wir erwarten in Japan die gleiche Performance wie in den vergangenen Rennwochenenden. Wir werden auf einer neuen Strecke Gas geben, deshalb kann man nie wissen. An unserer Herangehensweise wird sich aber nichts ändern. Wir werden wie gewohnt am Trainingsfreitag ins Rennwochenende starten und dann schauen, was möglich ist.»

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