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Brendon Hartley: Sorge wegen Honda-Motoren?

Von Rob La Salle
Brendon Hartley

Brendon Hartley

Der Neuseeländer ist 2018 Stammfahrer bei Toro Rosso. Das Team wird in der kommenden Saison mit Honda-Motoren ausgerüstet. Macht sich Hartley deshalb Sorgen?

Brendon Hartley kann sich erst seit ein paar Tagen Gedanken über 2018 machen. Denn erst seit dem 16. November steht offiziell fest: Der Neuseeländer geht als Stammfaherr von Toro Rosso in die neue Saison, an der Seite von Nachwuchshoffnung Pierre Gasly.

Hartley hatte mit seiner Leistung überzeugt, sieben Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Red Bull-Nachwuchsprogramm. Bei seinem Debüt in Austin holte er einen 13. Platz, in den darauffolgenden Grands Prix in Mexiko und Brasilien fiel er technisch bedingt aus: Der Renault-Motor machte arge Probleme.

Nun ist Toro Rosso den Motorenpartner 2018 los, stattdessen wird das Team von Honda ausgerüstet. Bedeutet das für Hartley vom Regen in die Traufe? Wie erfolglos die Zusammenarbeit der Japaner mit McLaren war, ist hinlänglich bekannt.

Hartley ist aber zuversichtlich. Zumindest nach außen hin. «In den vergangenen beiden Rennen hatten wir bei unseren jetzigen Motoren auch keine Zuverlässigkeit. Gleichzeitig glaube ich, dass die Zusammenarbeit mit Honda sowohl für mich als auch für das Team eine großartige Möglichkeit und ein sehr positiver Moment ist», sagte Hartley den russischen Kollegen von Championat.

Immerhin: Honda-F1-Projektleiter Yusuke Hasegawa verspricht, weiterhin unermüdlich an der Rückkehr auf die Erfolgsspur zu arbeiten. Und er erklärt, dass er mit weniger Druck rechnet, jetzt, da sein Team mit dem Rennstall aus Faenza zusammenarbeiten wird. «Vielleicht kommt von außen etwas weniger Druck, aber für uns Beteiligte ändert das intern gar nichts.

«Wir müssen beweisen, dass wir im nächsten Jahr einen besseren Job machen können. Ich glaube nicht, dass sich viel verändern wird. Und wir haben die Vorbereitungen fürs nächste Jahr auch bereits begonnen», erklärt der Japaner.

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