MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Romain Grosjean: Kurioser Crash mit einem Murmeltier

Von Andreas Reiners
So sah der Frontflügel nach dem Zusammenstoß aus

So sah der Frontflügel nach dem Zusammenstoß aus

​Für Romain Grosjean läuft es in dieser Saison einfach nicht. Immer noch ist der Franzose ohne einen einzigen Punkt, stattdessen machte er seinem früheren Ruf als Crash-Pilot das eine oder andere Mal die Ehre.

In Kanada nun schon wieder. Wenn auch auf eher ungewöhnliche Art und Weise. Denn: Grosjean kollidierte in Montreal mit einem Murmeltier.

Grosjean war anschließend sauer. Auf die Rennleitung, die nichts unternahm, sondern das Tier sogar filmte. «Sie haben es vor Beginn der Session in Kurve 13 gezeigt, und genau da habe ich es getroffen. Ich bin überrascht, dass sie es nicht umgesetzt haben. Sie wussten, dass es da war, haben es aber trotzdem nicht entfernt. Das ist sehr schade für das Tier», sagte Grosjean.

Er hatte es im Vorfeld auch gesehen, aber als Fahrer hat man keine Chance. «Du weißt nicht, ob es noch da ist oder nicht. Und du hältst ja auch nicht immer danach Ausschau.»

Leider hat das Tier am Ende entschieden, über die Straße zu laufen. Grosjean konnte nicht ausweichen und den Einschlag nicht verhindern. «Es war ein ziemlich großer Einschlag, es war auch ein ziemlich großes Tier.»

Das Problem: Das große Tier hat den Frontflügel stark beschädigt. So stark, dass er nicht mehr brauchbar ist. Für das Haas-Team bitter, da man mit Ersatzteilen in Kanada sowieso nicht so gut aufgestellt ist. «Einen Frontflügel auf diese Weise zu verlieren, ist schon etwas enttäuschend», sagte er.

Glück im Unglück war es am Ende trotzdem, denn es war ja «nur» Training, außerdem kann der Frontflügel ersetzt werden. Grosjean weiß: «Wenn das im Rennen passiert, dann ist es vorbei. Der Schaden am Auto ist gewaltig.»

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