MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Niki Lauda: «Ich hatte nie Angst um mein Leben»

Von Johannes Orasche
Niki Lauda

Niki Lauda

Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda spricht in einem offenen Interview erstmals über seinen harten Kampf nach der Lungen-Transplantation.

Niki Lauda hat vor wenigen Tagen die Reha-Klinik verlassen und wird Weihnachten im Kreise seiner Familie auf Ibiza feiern. Der 69-Jährige hat in den vergangenen Wochen eine harte Spezial-Reha hinter sich gebracht, nachdem ihm im August in Wien nach einem Infarkt eine Lunge transplantiert worden ist.

Lauda wurde Anfang der Woche aus der Klinik entlassen. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Gazzetta dello Sport» bekennt Lauda: «Es war schlimmer als nach meinem Unfall 1976 auf dem Nürburgring. Ich musste viel länger in der Klinik bleiben. Jetzt ist es gewissermaßen mein drittes Leben. Damals war es nur etwa einen Monat in der Klinik. Gut, ich hatte damals Verbrennungen und vieles mehr, nur jetzt hat es wirklich lange gedauert. Aber ich bin immer noch da. Ich habe keinen Grand Prix versäumt, auch wenn ich von einigen Infusionen und Tröpfen umgeben war. Ich war telefonisch während des Wochenendes mit der Box verbunden.»

Lauda gibt zu: «Um ehrlich zu sein, ich hätte nie Angst um mein Leben. Ich wusste, dass ich in den Händen der besten Spezialisten bin. Ich habe Ihnen voll vertraut. Ich wusste aber auch, dass es hart wird, sehr hart.»

Der dreifache Formel-1-Weltmeister zeigte sich während der Reha erfreut über die Reaktion von Ferrari-Ass Sebastian Vettel: «Ich war überrascht, Sebastian Vettel hat mir sehr nette Worte geschickt. Der Brief war von Hand geschrieben. So etwas hätte ich mir von einem Fahrer nicht erwartet. Die Rennfahrer fahren normalerweise ihre Rennen und fertig.»

«Im Moment bin ich bereits auf Ibiza und habe zwei Trainer mit dabei, die mir nicht von der Seite weichen.» Lauda kündigt auch bereits an: «In einem Monat werde ich wieder in Form sein.» Lauda absolviert derzeit täglich sechs Stunden lang Reha-Training.

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